Warum Geschichten über Neuanfänge inspirieren

Veröffentlicht am 18 Kommentare zu Warum Geschichten über Neuanfänge inspirieren
In diesem Artikel geht best ager bloggerin Britta Langhoff der Frage nach, warum Geschichten über Neuanfänge inspirieren und helfen

Ich liebe Geschichten über Neuanfänge. Sie lassen mich nicht los – oft noch lange, nachdem ich sie gelesen, gesehen oder gehört habe. Geschichten über Neuanfänge inspirieren. Warum das so ist – darum geht es in diesem Artikel.

Warum Geschichten über Neuanfänge uns nicht loslassen

Geschichten über Neuanfänge berühren unsere Sehnsucht nach einem anderen, einem besseren Leben und zeigen, wie inspirierend eine mutige Lebensveränderung sein kann. Autorin Britta Langhoff erklärt in diesem Artikel, warum uns solche Geschichten so bewegen.

Ich lese gerade „Der Duft des Glücks wird stärker, wenn es regnet1“ von Virginie Grimaldi. Das Buch lagerte schon länger in meinem E-Book-Lesegerät – diese Autorin spare ich mir gerne auf für Zeiten, in denen ich besonders schönes Leseglück brauche. Bevor ich mit dem Buch begann, schaute ich nochmal in den Klappentext und ich wusste sofort wieder, warum ich es gekauft hatte: Eine Geschichte über einen Neuanfang. Natürlich.

Geschichten über Lebensveränderungen haben eine besondere Kraft. Sie erzählen von Menschen, die ihr Leben neu denken und schließlich verändern. Menschen, die etwas wagen, obwohl sie zweifeln. Genau das berührt mich – weil ich mich selbst darin wiederfinde. Und auch weil es mich ermutigt.

Warum faszinieren uns Geschichten über Neuanfänge so sehr?

Ich weiß aus Euren Kommentaren, dass Ihr dieses Gefühl kennt: Nachdenken darüber, wie eine Coverversion unseres eigenen Lebens aussehen könnte. Ob ein anderer Weg denkbar wäre. Ganz oft fängt dieses Gefühl schon an, in uns zu arbeiten, wenn wir uns die Frage stellen: Was ist uns Heimat? Wo gehören wir eigentlich hin?

Wenn diese Fragen beginnen, in uns zu rumoren, sind wir für manche Geschichten besonders anfällig. Sie üben eine besondere Wirkung, einen besonderen Sog auf uns aus. Man klappt das Buch zu, schaltet den Fernseher aus – aber noch Tage später denkt man über das Gelesene, das Gesehene nach.

Oft sind es Geschichten über Menschen, die ihr Leben umkrempeln. Die etwas hinter sich lassen. Die ein neues Leben anfangen, obwohl sie dachten, jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt. Die über ihren Schatten gesprungen sind, weil sie verstanden haben, dass Zeit endlich ist. Einer meiner ersten Artikel in diesem Blog ist der über meine eigenen Neuanfänge:

Wenn nicht jetzt – dann vielleicht nie!

Ich habe diesen Artikel als einen der wenigen aus meinem alten Blog mit rüber gezogen. Bis heute wird er verlinkt und gelesen. Mir ist er besonders wichtig. Nicht nur, weil ich darin meine eigene Geschichte erzähle. Sondern weil ich merke, dass Menschen ermutigende Geschichte über Neuanfänge brauchen.

Warum berühren uns gerade diese Geschichten von einem neuen Leben so sehr?

Geschichten über Neuanfänge zerren etwas hervor, was wir im Alltag oft genug ignorieren. Sie nehmen die Frage Könnte da noch etwas anderes sein? ernst. Sie zeigen uns Menschen, die genau an diesem Punkt stehen – und die sich entscheiden, anders zu leben. Etwas zu verändern, neue Wege zu gehen.

Wer neue Wege geht, kann Geschichten über Neuanfänge erzählen

Wenn Geschichten über Neuanfänge ehrlich erzählt werden, können sie noch mehr: Sie zeigen uns, dass wir mit unseren Wünschen, aber auch mit unseren Zweifeln nicht alleine sind. Gute Geschichten zeigen nicht nur den mutigen Schritt. Sie zeigen auch die Unsicherheit vor einem Neuanfang. Die Angst, zu scheitern. Die Sorge, andere zu enttäuschen. Und genau darin erkennen wir uns wieder.

Geschichten über Neuanfänge als Stellvertreter-Erlebnis

Manche Geschichten zeigen uns, dass es weitergeht, auch wenn ein Neuanfang nicht so funktioniert wie erträumt. Stichwort: Keine Erfahrung ist je vergebens. Andere Geschichte über einen Neustart im Leben schreiben ein „Glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ und wir merken an unserer Freude darüber, dass wir uns das auch wünschen.

Genau darum brauchen wir solche Geschichten über Neuanfänge: Sie zeigen uns, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Und – sie zeigen uns, dass „einfach machen – könnte ja gut werden“ durchaus stimmen kann. Geschichten über mutige Lebensveränderungen geben uns die Bestätigung, dass es klappen kann. Dass Mut zu Veränderungen belohnt wird.

Was ist mit den Phasen, in denen ein Neuanfang einfach nicht geht?

Manchmal ist es einfach nicht die richtige Zeit für große Veränderungen. Das gehört genauso dazu – auch wenn es seltener erzählt wird. Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir funktionieren müssen. Weil wir Verantwortung übernommen haben, weil unsere Menschen uns brauchen. Es gibt Phasen, da geht es einfach nicht. Da können wir nicht einfach die Brocken hinwerfen, auch wenn uns unser Leben nicht mehr wirklich passt.

Auch davon brauchen wir mehr Geschichten. Geschichten, die das nicht ausblenden. Die zeigen: Es ist in Ordnung, wenn gerade kein Aufbruch möglich ist. Trotzdem: Auch in diesen Phasen können wir aus Geschichten über Neuanfänge etwas lernen. Wir können unseren Wünschen und Sehnsüchte nachspüren. Wir können erkennen, dass diese Phase nicht für immer bleibt. Und dass es Zeiten kommen werden, in denen ein Neuanfang wieder denkbar ist.

Ich habe selber lange in diesen Phasen festgesteckt. Meine Kinder waren mir immer am wichtigsten. Nichts hatte höhere Priorität, als ihnen einen guten Weg ins Leben zu bereiten. Nachdem die Kinder die Flügel nutzten, die wir ihnen gegeben haben, kam eine Phase, in der ich für meine Eltern da war. Aber schon in dieser Phase wurden meine eigenen Überlegungen klarer. Ich wusste: Das hier ist nicht für immer. Das wird anders. Das ist endlich. Aus diesem Wissen heraus haben wir angefangen, zu planen für unseren Neuanfang, für unser anders Leben. Als sich meine persönlichen Umstände änderten, war ich bereit. Auch dafür, mich selbst als Autorin zu erkennen.

Woran erkennen wir, dass die Zeit für einen Neuanfang gekommen ist?

Oft beginnt es mit einem Gefühl, das sich nicht mehr wegschieben lässt. Unruhe. Sehnsucht. Ein „so möchte ich nicht weitermachen“ oder auch ein „Das habe ich nicht mehr nötig!“

Geschichten über Neuanfänge helfen uns, dieses Gefühl einzuordnen. Sie geben ihm eine Sprache. Und manchmal auch den entscheidenden kleinen Anstupser.

Ich stand zwischen zwei Welten – dem alten Leben und dem, was vielleicht möglich ist. Woran ich nie gezweifelt habe: Dass es für einen Neuanfang nicht zu spät ist.

Nicht jeder Neuanfang ist freiwillig – gerade dann sind Geschichten darüber so wichtig

Im eingangs erwähnten Buch ist es so. Der Neuanfang der Protagonistin ist nicht freiwillig. Ich finde es toll, dass ein Buch auch mal diesen Aspekt aufgreift. Manchmal entscheiden andere Menschen Dinge, die auch uns betreffen, ohne uns ein Mitspracherecht einzuräumen. Sei es, dass sich – wie im Buch – ein Ehepartner trennt. Sei es, dass der berufliche Rahmen wegbricht oder sich Voraussetzungen ändern.

Geschichten über Neuanfänge helfen uns, mutig älter zu werden. Davon ist Autorin Britta Langhoff überzeugt

Manchmal zwingt uns auch das Schicksal auf neue Wege. Es können schreckliche Dinge passieren – das wissen wir alle und haben es auch schon erlebt. Sicher geglaubte Umstände ändern sich, auch wenn wir es nicht wollen. Dann müssen wir wohl oder übel neue Wege finden, einen Neuanfang für uns. Das kann unfassbar viel Angst machen – mehr noch, als wenn man sich bewusst für einen Neuanfang entscheidet.

Gerade dann können Geschichten über Neuanfänge helfen. Indem sie uns ermutigen und uns zeigen: Wir sind nicht alleine. Auch andere haben solche Schicksalsschläge bewältigt. Viele Märchen, die sich über Jahrhunderte halten, sind übrigens genauso gestrickt. Oder das erfolgreichste Märchen der Neuzeit: Harry Potter. Letztendlich auch die Geschichte eines kompletten Neustarts nach Schicksalsschlag. Dieser Mega-Erfolg zeigt: Wir brauchen Geschichten über gelungene Lebensveränderungen.

Warum wir gerade heute Geschichten über Neuanfänge brauchen

Viele Lebensläufe verlaufen nicht mehr gradlinig. Umbrüche werden normaler als noch vor 20 Jahren. Und auch: weil wir mutiger älter werden, länger leben – und damit auch mehr Möglichkeiten haben, Dinge neu zu denken.

Geschichten über Neuanfänge geben darauf keine fertigen Antworten. Aber sie zeigen Möglichkeiten. Sie inspirieren, sie ermutigen. Und sie beruhigen. Wir alle machen uns Sorgen, weil die Zeiten unruhig sind. Wir fragen uns, wie es weitergehen wird und ob wir mit dem, was kommen könnte, umgehen können. Geschichten über Neuanfänge können da auch eine prophyplaktische Wirkung haben: „Die haben eine schwierige Situation bewältigt. Das geht. Also kann ich das auch, wenn es passieren sollte.“

Machen uns Geschichten über Neuanfänge mutiger?

Ich glaube ja. Wir brauchen diese Bestätigung. Wenn wir sehen, dass anderen eine Lebensveränderung gelungen ist, stärkt das unseren Optimismus. Geschichten über Neuanfänge inspirieren, weil sie eine Tür öffnen, durch die wir – aus der Sicherheit unseres Lesesessels heraus – einen Blick auf das bekommen, was möglich sein könnte.

Sie ermutigen, weil sie zeigen, Veränderung ist möglich. Auch später noch. Auch dann, wenn das Leben schon eine gewisse Richtung eingeschlagen hat. Und vielleicht noch wichtiger: Sie zeigen, dass ein Neuanfang nicht perfekt sein muss. Manchmal reicht schon diese Bestätigung, um erste Schritte zu gehen.

Deshalb schreibe ich Geschichten über Neuanfänge

Nicht, weil ich glaube, dass Neuanfänge einfach sind und man sie einfach aus dem Handgelenk schüttelt. Nein. Ich schreibe darüber, weil ich weiß, wie viel Mut man für einschneidende Lebensveränderungen braucht. Und wie viele Gedanken ihnen vorausgehen. Mich interessieren besonders die Momente vor lebensverändernden Entscheidungen. Die Zweifel. Die kleinen Anfänge, die ersten Schritte, die irgendwann etwas Großes in Bewegung setzen.

In meinem Blog geht es immer wieder darum. Mit meinem eigenen Neuanfang habe ich nicht nur mein Leben verändert, weil mein altes mir nicht mehr passte. Mein Mann und ich haben uns auch einen großen Traum erfüllt. Seitdem bin ich die, die auf dem Boot bloggt.

Im letzten Jahr war Traumerfüllung ein Fokusthema im Blog. Weil ich viele Fragen beantworten kann, wie es ist, wenn man sich einen großen Traum erfüllt hat.

Nicht für alle aber geht es um den großen, den einen Traum. Vielen ist die Frage wichtiger:

Wie kann ich mein Leben so ändern, dass es mir besser passt. Wie kann ich Leben neu denken?

In meinem Romanprojekt geht es genau darum: Um eine Familie, die ihr gewohntes Leben hinter sich lässt und sich in einer Dorfgemeinschaft am Niederrhein neu orientieren muss. Mit allem, was dazugehört: Unsicherheit. Hoffnung. Reibung. Und auch unerwartete Wendungen.

Ich habe angefangen, daran zu schreiben, als mir die Frage: „Wie hätte eine Coverversion meines Lebens ausgesehen?“ nicht mehr aus dem Kopf ging. Wie es manchmal so ist, wenn man vor sich hin schreibt, verselbstständigen sich solche Geschichten und es war am Ende nicht meine Coverversion, sondern eine eigenständige Geschichte.

Und genau deswegen lassen mich Geschichten über Neuanfänge nicht los. Egal, ob ich sie lese oder selber schreibe. Sie erzählen nicht nur von Neuanfängen, sondern von den Menschen, die mitten in Lebensveränderungen stecken. Die uns zeigen, was Veränderungen bewirken können.

Geschichten können ein Anstoß sein

Geschichten über Neuanfänge verändern nicht unser Leben über Nacht. Aber sie können etwas anstoßen. Gedanken. Gefühle. Eine erste Idee davon, wie es sein könnte, wenn es anders ist.

Kennt Ihr solche Geschichten? Geschichten über Neuanfänge, die Euch fasziniert haben? Haben sie Euch ermutigt? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.

Info: Das Beitragsbild zeigt das Wahrzeichen von Esbjerg, Dänemark: die von Svend Wiig Hansen geschaffene 9 Meter große Skulpturengruppe „Mennesket ved Havet“ – Menschen begegnen dem Meer. Das Bild im Artikel zeigt einen der vier Männer. Die Fotos habe ich 2013 gemacht.

  1. wegen better safe than sorry: Kennzeichnung als Werbung wegen Namensnennung. Unbeauftragt. Buch selbst gekauft uund bezahlt. ↩︎

Von Britta Langhoff

Bloggerin, Autorin, Ehefrau, Mutter, Hundemama und Bootsfrau. 60 Jahre alt und stolz darauf. Ich blogge für Menschen, die mutig und entspannt älter werden und ihr Leben genießen. Ich bin auch eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin. Zwischen Worten und Wellen schreibe ich meinen Debutroman - Geschichten vom Deich - über eine Familie, die den Mut zum Neuanfang hat und eine neue Heimat findet. Wenn nicht jetzt - dann vielleicht nie!

18 Kommentare

  1. Huch, hast du heimlich meine „Gelesen-Liste“ durchstöbert? 😉 Ich habe da wohl auch eine Schwäche für und so landen immer wieder genau solche Bücher bei mir. Wobei sie trotz dem gemeinsamen Thema Neuanfang unterschiedlicher kaum sein könnten. Und manchmal kommen sie auch ganz überraschend – das Buch „Mariannengraben“ ist wegen des Oktopus-Covers und dem Titel in meinen Fokus geraten. Statt Tiefsee gab es eine wundervolle und etwas skurrile (das liebe ich besonders) Geschichte über einen mutigen Neuanfang. Ich finde, solche Erzählungen machen einen selbst auch ein bisschen aufmerksamer für die Fügungen und Türen, die sich im Leben öffnen. Und auch zuversichtlicher, dass man vielleicht einfach mal durchgehen sollte – könnte ja gut werden.
    Liebe Grüße!

    1. Das hört sich spannend an, da lade ich mir auch mal eine Leseprobe runter. Skurrile Geschichten mag ich auch gerne – und dann verbunden mit neuen Anfängen. Perfekt !
      Du beschreibst es sehr schön und hast Recht damit: Man wird durch solche Erzählungen auch aufmerksamer für sich öffnenden Türen. Manchmal steckt man vielleicht sogar schon in einem Neuanfang und hat es noch gar nicht bemerkt.
      Liebe Grüße zu Dir !

  2. Ich mag solche Geschichten gern lesen oder Menschen verfolgen, die gerade in einem Umbruch sind. Im Familien- oder Freundeskreis ist manchmal Hilfe vonnöten. Es reicht ja schon ein Umzug in eine neue Wohnung 😀

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Ein Umzug ist auf jeden Fall ein Neuanfang. Einer, der oft auch etwas mit einem macht. Ich begleite Menschen in meinem Leben dabei auch gerne, oder auch z.b. bei einem Berufswechsel. Das finde ich immer sehr interessant.
      Liebe Grüße
      Britta

  3. Oha … Neuanfang kann ich. Davon hab ich schon einige hinter mir. Angefangen von unterschiedlichen Dienststellen in unterschiedlichen Städten inklusive Umzug und Aufbau eines neuen Bekanntenkreises bis hin zu zwei Scheidungen, wobei mich eine mal so richtig viel Geld gekostet hat. Aber bei jedem Neuanfang habe ich dazugelernt. Ok, nach der ersten Scheidung vielleicht nicht wirklich aber das ist ein anderes Thema 😂
    Und wenn nicht alles so gekommen wäre, wie es gekommen ist, wäre ich jetzt nicht da wo bin. Und das wäre verdammt schade. Unterm Strich haben mich meine Neuanfänge immer weiter nach vorne gebracht.

    1. Da sage ich auch Oha. Das ist beachtlich. Einiges davon kenne ich auch….. Ich gebe Dir Recht: Letzen Endes haben auch mich alle Neuanfänge nach vorne gebracht. Die freiwilligen und die unfreiwilligen.
      Ich wünsche Dir, dass alle weiteren Neuanfänge freiwillig sind und Du sie selbst planst, angehst und so gestalten kannst, wie du es Dir wünscht.
      Liebe Grüße
      Britta

  4. Kommentar:
    Liebe Britta,
    ich freue mich sehr darüber, von dir zu lesen, dass dein schlummerndes Romanprojekt es wieder etwas weiter an die Oberfläche gebracht hat! Du bist dabei und schreibst weiter? Ich wünsche dir weiterhin die genau richtigen Ideen unterwegs und wenn du eines Tages das kleine Wörtchen „Ende“ daruntergesetzt hast, wirst du etwas Großes geschaffen haben, da bin ich ganz sicher!
    Auch ich habe über zwei Neuanfänge geschrieben – mit mehr oder weniger deutlichem Happy End. Jedes Buch jedoch hat die Entwicklung meiner Protagonistin nach vorne getrieben und ja – in jedem steckt auch ein Teil meiner eigenen Wahrheit 🙂
    Ich erlaube mir, beide Bücher hier zu nennen:
    Zweihundertneunzehn Quadratmeter Glück!
    Dahinterliegendes Blau
    Die Links zu beiden Veröffentlichungen sind auf meiner Autorinnenseite zu finden 🙂

    Herzlichst Gabi aka Juli Norden

    1. Liebe Gabi,
      vielen lieben Dank für Deine Wünsche. Bei mir ist es ja weniger das Schreiben als die ganze Technik, die mit Veröffentlichung und so einhergeht. Aber wir wursteln uns weiter durch.
      Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
      Auch Du bist ja eine Expertin für Neuanfänge, mal gewollt, mal ungewollt. Ich finde es toll, dass auch Du dieses Thema in Deinen Büchern behandelst.
      Liebe Grüße
      Britta

  5. Du weißt es ja aber ich werde nicht müde immer wieder zu betonen dass ihr unsere Inspiration für Otto gewesen seid! Zwar kein Neuanfang aber doch eine ziemliche Veränderung und der Zugewinn von Freiheit und Freiheitsgefühl…!
    Eigentlich bin ich ja großer Fan von Horror und Thriller aber ich gebe jetzt eine etwas Peinliches zu! Ich habe einen Fabel für kitschige Filme über Neuanfänge bzw Rückkehr (aufs Dorf/Land)! Meine Lieblinge „Eine zweite Chance“ mit Sandra Bullock und „Doc Hollywood“ mit Michael J. Fox! Kennst du die zufällig?
    Ganz großes Kino ist auch „Der Feind in meinem Bett“ mit Julia Roberts, da er gleichzeitig auch ein Thriller ist…! „Sweet Home Alabama“ find ich auch klasse (jaaaa peinlich -ich weiß)!

    1. Och, ich würde Otto durchaus als Neuanfang empfinden. Damit fing doch eine besondere Zeit in Eurem Leben an. Wir sind nach wie vor stolz darauf, da Eure Inspiration gewesen zu sein.
      Und nix mit Peinlich! Wenn es Dir gut tut, ist es gut. so einfach ist das.

  6. Ich gestehe, ich bin sehr anfällig für Bücher à la „Neuanfang auf der kleinen Nordseeinsel“. Ein bisschen Kitsch und feel good muss manchmal einfach sein.
    Über die vielen Buchtipps hier freu ich mich grad sehr. „Der Duft des Glücks ist stärker, wenn es regnet“ ist sogar bei kindleunlimited drin. Hab ich mir gleich für den Urlaub gesichert. Danke 🥰❤️.
    Geschichten über Neuanfänge zeigen uns was möglich ist. „Nichts bleibt wie es ist“ kann manchmal auch ein sehr befreiender Gedanke sein.
    Mein Lieblingsbuch seit Jahren ist „Der Salzpfad“ – ein wunderbares Buch nach einer wahren Begebenheit.
    Wurde dann verfilmt, aber the book is always better.
    „Der große Trip“ von Cheryl Strayed hat mich ähnlich begeistert. Verfilmt mit Reese Witherspoon. Buch ist s.o.
    Ein Film, der mich berührt hat war „The Straight Story – Eine wahre Geschichte“. Sogar im Alter kann man noch was neues, verrücktes wagen.
    Großartig finde ich die Bücher von Christine Thürmer. Auch sie hat ganz neu angefangen und inspiriert mittlerweile so viele mit ihren Abenteuern und lebt ein Leben mit dem die glücklich ist.
    Für einen richtigen kompletten Neuanfang hängen wir gerade zu sehr in der Verantwortungsrolle fest. Aber das ist nicht von Dauer – wie bei Dir auch, liebe Britta. Mal schauen was kommt. Möglich ist vieles, planbar gerade nichts.
    Derweil schau ich meinen Kindern bei ihren Neuanfängen zu und bin mächtig stolz und glücklich wie mutig sie das wuppen.

    Sei behütet bei allem was Du anfängst, Du Liebe!

    1. Liebe Katja,
      es ist ja auch die Frage, ob wie wirklich einen komplett neuen Anfang wollen – die Verantwortungsrolle können wir ja nicht einfach so abstreifen und wollen wir auch gar nicht.
      Ich wollte damals z.b. einen Neuanfang, in dem ich alles abstreifte, was mir nicht mehr passte. Aber die guten Sachen, die mich glücklich machten, wollte ich schon behalten.
      Das ist mir soweit auch ganz gut gelungen.
      Oh, so viele schöne Buch- und Filmtipps ! Da ist auch für mich einiges Neue dabei.
      Wünsche Dir viel Freude mit dem Buch von Virginie Grimaldi, ihr für mich bisher großartigstes Buch ist „unser Tag ist heute“ – das gefällt Dir bestimmt auch super.
      Liebe Grüße
      Britta

  7. Manchmal ist ein Neuanfang ein Neuanfang, ohne dass wir ihn so betiteln würden. Spannend finde ich, dass du die Flügel der Kinder so nennst, denn es stimmt.
    Virginie Grimaldi habe ich gerade erst entdeckt, aber ich sehe, dass ich noch nicht mit ihr fertig bin, haha.

    Ich mag deine Ansichten ja ohnehin, so auch hier. Und es ist wahr, es gibt so viele verschiedene Neuanfänge und da halte ich es mit Hermann Hesse: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Denn in diesem Moment haben wir die Gelegenheit zu gestalten und selbst, wenn es doof und unfreiwillig war, es kann etwas Schönes daraus wachsen. Wenn wir hinsehen.

    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Genauso ist es. Sehr liebevolle Ergänzungen wieder von Dir, liebe Nicole.
      Den Hermann Hesse Satz mag ich auch sehr gerne, er fasst perfekt das zusammen, was Du schreibst Man muss dem Glück einfach mal eine Chance geben.
      Liebe Grüße
      Britta

  8. Liebe Britta,
    erst einmal ist das ein tolles Foto von Esbjerg :). Dort stand ich auch schon.
    Neuanfänge sind etwas tolles. Habe ich in meiner Jugend des Öfteren gehabt, einfach durch viele Umzüge und es war immer gut!
    Danke fürs Teilen deiner Gedanken.
    Liebe Grüße!

    1. Liebe Jenny,
      das dachte ich mir, dass Du Freude an dem Bild hast. Ich suchte neulich was ganz anderes in meinen Fotos, da fiel mir das wieder ins Auge und ich dachte, das könnte man doch gut mal mit in den Blog nehmen.
      Freue mich, dass Deine Neuanfänge alle gut waren. Liebe Grüße in den Sonntag
      Britta

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