Tach auch Liebeleins! Ja, ich weiß. Ich bin spät mit dem Rückblick auf den Wonnemonat. Was schlicht und ergreifend daran liegt, dass wir durchgehend mit schönen Mai-Dingen beschäftigt waren. Aber hier ist er jetzt: Der Rückblick auf den Mai 2026. Ein Monat mit 2 Vollmonden und jeder Menge anderer Highlights.

Darum geht es hier:
Britta Langhoffs Rückblick auf den Mai 2026: Einblicke, Erkenntnisse und Fortschritte! Autoren- und Familienleben an Bord.
Der Mai endete, wie er begann: An Bord. Nur kurz waren wir zwischendurch über Pfingsten im Pott. Die Wiederauferstehung des heiligen Geistes dürfen die zahlreichen Pfingsttouristen in den Niederlanden gerne ohne uns feiern. Auch wenn ich mich schuldig bekenne: Bei der Erfindung des ausufernden Springbreaks in Holland war ich dabei. Damals.
Einblicke des Monats Mai:
Doch zunächst fand im Mai unsere große Feierwoche statt. Der Captain hat genullt! Juchhu! Ich bin in dieser Familie nicht mehr die Einzige mit einer 6 vor der Altersangabe. Ganz unbedingt wünschte er sich, diesen Tag an seinem allerliebsten Platz auf der Welt zu feiern und so wurde unsere Aquamarijn zum Partyboot.

Leider spielte ausgerechnet in dieser Woche das Wetter nicht so ganz mit. Erste Erkenntnis des Monats: Mairegen macht auch nicht schöner! Haben wir eh nicht nötig, sind wir uns einig oder?
Da der 60ste auf einen Montag fiel, begingen wir diesen Tag ganz unter uns. Happy on mondays feierten wir im Heimathafen, kleiner Ausflug samt versuchter Walrettung und leckerem Fischessen frisch von der Küste zum etwas exclusiveren Montagsschluck.

Am 12ten beglückten wir unsere bewährte Einkaufsstadt Sneek und feierten abends mit den langjährigen Hamburger Freunden im Sneeker „Walrus“ – durch diesen Tag, den 12 von 12 im Mai hab ich Euch ergiebig mitgenommen.
Familienzeit im Mai
Vor der Wiederauferstehung ist die Himmelfahrt – noch so ein gesetztes Datum im NL-Touri-Kalender. Die Herren Söhne und die Schwiegertochter in Bälde kamen nach Heeg, um den Captain hochleben zu lassen und ein schönes langes Wochenende mit uns zu verbringen. Auch da – das ansonsten fast durchgehend schöne Maiwetter ließ ausgerechnet an diesem Wochenende zu wünschen übrig. War aber trotzdem schön und zumindest hat es nicht durchgeregnet.
Die drei hatten sich für die Tage ein Ferienhaus gemietet – zu fünft wäre es arg eng an Bord gewesen. Und Überraschung: zum Haus gehörte ein kleines feines Schalüppchen, Nutzung gestattet. Wusste vorher keiner – die Buchungsplattform hat das glatt unterschlagen.

Die Erweiterung der Flotte war hochwillkommen. So konnten die drei direkt nach der Ankunft mit ihrer Schaluppe rüber zu unserem Hafen. In Heeg ist am Himmelfahrtstag Ausnahmezustand – man feiert an diesem Tag „Heechspanning“ – zu deutsch Hochspannung ( Heech ist die friesische Bezeichnung von Heeg und bedeutet im friesischen Hoch, daher das Wortspiel) Heechspanning ist ein Straßenfest mit allem Zipp und Zapp und vor allem gesperrten Straßen – da war die Schaluppe perfekt.
Natürlich wurde die Sloep – wie Schaluppe im Niederländischen heißt, gesprochen Slupp – das ganze Wochenende über ausgiebig genutzt. Auch wir fanden es super, mal mit dem Sloepje durch Heegs Kanäle zu gondeln – das geht wegen der Höhe diverser feststehender Brücken mit unserem Boot nicht. Egal, wie gut man einen Ort kennt – vom Wasser aus sind die Einblicke doch nochmal komplett anders. Kleine Kostprobe:



Ansonsten gab es an diesem Wochenende viel Schönes: Lecker essen gehen, lecker trinken, kleinere Ausflüge u.a. ins „Arenal“ Frieslands Lemmer, viele Gespräche, viel Lachen und sogar ein paar Gesellschaftsspiele. Nach soviel Feierei hieß es dann zuhause: Erholen vom Urlaub. Inclusive Männergrippe des sonst so unverwüstlichen Captains. Kaum ist er 60 – ist der Lack ab.
Das Ijsselmeer hat heilende Kräfte
Generös gab er die Seuche an mich weiter – da waren wir aber schon wieder zurück an Bord. Hüsterchen hin, Schniefnase her – das Wetter war super und wir hatten Ijsselmeer Sehnsucht. Also ab nach Stavoren, einer unser ewigen Lieblingsorte. Normalerweise sind wir über Mittsommer dort, aber da haben wir in diesem Jahr andere Pläne – wird auch schick.

Stavoren war schön wie immer – viel Hafenkino, viel Schleusenkino und das Ijsselmeer hat heilende Kräfte. Den Schnupfen hab ich jedenfalls dort gelassen. Wir waren zur Zeit des zweiten Vollmonds – dem sogenannten blue moon – dort und auch wenn es noch nicht ganz die Zeit der weißen Nächte ist: das Licht war ebenso magisch wie zur Sommersonnenwende. Auch einige andere aus unserem Heimathafen nutzten das schöne Wetter für ein Zwischenspiel am Ijsselmeer, man traf sich bei der abendlichen Sunset-Beach-Party.


Erkenntnisse des Monats – Gesundheitsupdate
Mal abgesehen von der überstandenen Männergrippe geht es mir gut. Bis jetzt hatte ich noch keine Sehnsucht nach meiner giftigen Galle. Die Rekonvaleszenz ist ohne Auffälligkeiten vorüber, die Hausärztin war soweit zufrieden. Gut wäre, wenn ich einen anderen Essens-Rhythmus hinkriege. Besser für mich wäre es mehrmals am Tag kleine Portionen zu essen. Ebenso experimentiere ich noch mit dem, was ich vertrage und was nicht.
Spannender Nebeneffekt: Ich habe seit der ersten OP im Februar gute 10 Kilo abgenommen. Einfach so nebenbei. Was mich zu der Erkenntnis bringt: Ich hatte Recht. An irgendwas muss meine Gewichtszunahme gelegen haben. Wahrscheinlich also an der Galle bzw. ihren Steinen.
Ich zähle seit Ewigkeiten Kalorien – nicht um abzunehmen, sondern um nicht noch mehr zuzunehmen. Normal waren Tage mit 1500 Kalorien – und das ist nicht viel. Einmal über die Stränge geschlagen, zack zwei Kilo mehr. Die nicht mehr runtergingen. Was mich ehrlich ankotzte. Nicht nur klamottentechnisch.
Seitdem die Galle raus ist, habe ich nicht besonders viel Hunger und lande nach wie vor bei meinen üblichen 1500 Kalorien. Doch jetzt purzeln die Pfunde. Was eigentlich richtig ist, denn 1500 Kalorien am Tag sind definitiv ein Kaloriendefizit. Welches in den letzten Jahren gerade gereicht hat, um nicht noch dicker zu werden.
So ganz traue ich dem Braten noch nicht. Auch wenn ich derzeit in meinem liebsten Einkaufsland weile – neue Klamotten gibbet erstmal nicht. Mein derzeitiger Schlabberlook ist vor allem eins: bequem. Funfact: Meine „Mutter des Bräutigams“ Outfits hab ich Anfang März gekauft. Ich hab sie noch nicht wieder anprobiert, aber ich sag mal so: Zu eng sind sie wohl auf keinen Fall. Ist ja Sommer bei der Hochzeit, locker luftig passt da ja.
Fortschritte des Monats: Neues aus der Schreibkajüte
Partyboot hin, Hafenkino her – nebenbei geht an Bord das ganz normale Blogger- und Autorenleben weiter. Mein Manuskript – Teil eins meiner Geschichten vom Deich – ist komplett Korrektur gelesen und vom Captain in eine zu nutzende Form gesetzt. Ich habe entschieden, es für’s erste in nicht allzu ferner Zukunft als E-Book in die Welt zu entlassen. Wir haben einen Titel, wir haben ein Cover und wir haben uns ergiebig mit den Feinheiten und Fallstricken Selfpublishing KDP auseinander gesetzt. Erzähle ich demnächst ausführlich in einem extra Beitrag.

Auch im Blog gab es ein bißchen was Neues zu lesen. Neben dem erwähnten 12 von 12 schrieb ich einen Artikel darüber, warum Geschichten über Neuanfänge inspirieren und wir sie heute mehr denn je brauchen. Ihr habt das eifrig und zustimmend kommentiert. Da auch mein Roman viel von Neuanfängen erzählt, ermutigt das wiederum mich.
Der runde Geburtstag des Gatten brachte mich einmal mehr dazu, mich mit der Zahl, dem Alter 60 zu beschäftigen und somit zum Artikel: Warum ich mit 60 entspannter bin als mit 40 inclusive meiner TOP 5 der Dinge, die ich heute anders sehe.
Darüber hinaus habe ich ziemlich viele kleine Ankerpunkte im Blog anders gesetzt, ein paar Leinen straff gezogen und den Kompaß leicht geändert. Will sagen: Ich habe die Über mich, über meinen Blog und die Autorinnen-Seite überarbeitet. Ebenso habe ich diverse Artikel, von denen ich nicht möchte, dass sie in der Versenkung verschwinden, überarbeitet, aktualisiert und zukunftsfit gemacht.
Manche haben neue Abschnitte spendiert bekommen, andere „nur“ ein Inhaltsverzeichnis und eine Einleitungsbox. Geändert habe ich auch viele Bildbeschreibungen, alles vor dem Hintergrund der geplanten Buchveröffentlichung. Bisher habe ich – diversen Unsicherheiten geschuldet – Schlüsselwörter wie Autorin, in meinem Fall Autorin an Bord, geplanter Roman, Romandebut etc. sehr stiefmütterlich genutzt. Nun ist all das besser verteilt und klarer definiert sowohl im Blog als auch in social media.
Und damit zur Statistik des Monats
- Vermissen des Monats: Ich mag immer noch keinen Kaffee trinken. Aber er fehlt mir trotzdem.
- Vermutung des Monats: Wahrscheinlich war nicht ich die Kaffeetante, sondern meine dämliche Galle.
- Buch des Monats: Der Duft des Glücks wird stärker, wenn es regnet – von Virginie Grimaldi
- Buchenttäuschung des Monats: Just like you von Nick Hornby – der ansonsten sehr geschätzte Autor begegnet dem Elend der Welt leider nicht mehr mit scharfem Witz, sondern mit nervtötender Larmoyanz. Sehr schade. Aber ein anderer Brite macht es wieder gut:
- Song des Monats: All my life von Robbie Williams – was für ein tolles Lied. Britpop at its best mit leichten Oasis-Vibes – da hat good old Robbie nochmal richtig einen rausgehauen. Freut mich.
- Zahl des Monats: 60
- Doku-Serie des Monats: Clarksons Farm – noch ein Brite, der mich bestens unterhält. Unser bewährtes Bord-Entertainment- Ritual. Und im Juni kommt schon die neue Staffel. Prime Video.
- Serie des Monats: Der Kastanienmann, Staffel zwei Untertitel: Versteckspiel. Ziemlich düster, teils deprimierend, aber sehenswert. Auf Netflix.
- Ansage des Monats: Hunde sind willkommen, Kinder bitte an die Leine:

Auch wenn ich diesen Rückblick – mal wieder – im Takt stürmischer Wellen in die Tasten gekloppt habe und zumindest die erste Hälfte des Juni nicht allzu erfolgsversprechend aussieht:
Ich wünsche allen einen schicken Start in den Juni. Feiert nichts, was ich nicht auch feiern würde.
(Noch so etwas, was mich ankotzt: Wegen better safe than sorry kennzeichne ich diesen Artikel als Werbung wegen Namensnennungen. Alles unbeauftragt, nichts gesponsert, alles selbst bezahlt. Alle Erwähnungen dienen lediglich der Klarstellung und Vollständigkeit und sind allenfalls persönliche Empfehlungen von mir. Aber Pferde Apotheke usw. Ihr wisst schon.)
Hier geht es zu den aktuellen Blogartikeln:
- Rückblick – so schön war der MaiRückblick auf den Mai 2026: Einblicke, Erkenntnisse und Fortschritte! Autoren- und Familienleben an Bord.
- Warum ich mit 60 gelassener bin als mit 40Mit 60 gelassener als mit 40: Diese 5 Dinge sehe ich heute anders. Erfahre, wie mich diese neue Freiheit inspiriert. Auch in meiner Schreibkajüte an Bord
- 12 von 12 Mai 2026 – an Bord. Der Tag danachIn 12 Bildern durch den 12 Mai 2026 – wir sind an Bord und halten Kurs in einer aufregend feierlichen Woche
- Warum Geschichten über Neuanfänge inspirierenGeschichten über Neuanfänge lassen uns nicht los. Warum das so ist – und wie sie uns Mut machen, unser eigenes Leben neu zu denken.
- Ein Monat mit happy End – so war der AprilRückblick auf den Monat April 2026 – mehr Höhe- als Tiefpunkte und ein Happy End.
Der Kastanienmann als Serie auf Netflix – das muss ich mir merken. Ich hatte das Buch gelesen und fand es extrem spannend.
Dein Sundowner-Foto lässt Großartiges vermuten. Das hätte ich zu gerne live gesehen. Hier stehe ich zwar auch oft bewundernd am Fenstern aber das Meer fehlt dabei einfach. Mit so einer kleinen Schaluppe durch die Kanäle zu schippern, klingt richtig gemütlich. Da hätte ich auch keine Probleme mit dem Seegang 😄. Wobei ich schon festgestellt habe, dass türkises Wasser sehr effektiv von zu viel Wellenreiten ablenkt.
Liebe Grüße und einen entspannten Start in den Juni!
Ich hab das erst bei Staffel zwei verstanden, dass es da eine Buchvorlage gibt. Gerade in Staffel zwei weichen die aber wohl erheblich von der Buchvorlage ab. Ich mag den Hauptdarsteller sehr, der gefiel mir auch schon in diversen anderen dänischen Serien, für die ich eh ein Faible habe.
Also in der Schaluppe war es sehr kippelig, gerade so im Vergleich zu unserem großen „Dampfer“ – mehr als Kanäle wollte ich da wirklich nicht. Die wollten damit noch raus aufs Heeger Meer, da hab ich mein Veto eingelegt :))
Ich wünsche Dir auch einen guten Start in den Juni
Liebe Grüße
Britta
Ach du bist so herrlich strukturiert und konsequent in der Pflege deines Blogs. Meine Hochachtung dafür. Ich bin da leider etwas anders unterwegs. Aktuell bin in ein wenig schreibfaul und verzettel mich gerade wieder in andere Projekte. Naja mal schauen. Vielleicht bekomme ich ja noch die Kurve.
Ansonsten kamen wir noch nicht in den Genuss, unsere Lieblingsnachbarn zu besuchen. Irgendwas ist immer. Naja, wenigstens geht es morgen für das WE nach Kessel, auch wenn das Wetter alles andere als gut wird. Egal, Tapentenwechsel muss sein.
Gerade Blogpflege kann ich aber auch nur, wenn ich da Lust zu habe. Und diesmal hatte ich mir ziemlich viel vorgenommen und hatte so etwa in der Hälfte auch keine große Lust mehr. Da musste ich mich schon echt motivieren, das nicht halbfertig rumdümpeln zu lassen. Jetzt reicht es mir damit auch erstmal wieder.
Ja, das Wetter ist alles andere als gut dies Wochenende. Schade, echt. Ich winke dann mal rüber von Sturmgebiet zu Sturmgebiet.
Cool, dass ihr mit dem kleinen Boot nochmal andere Perspektiven genossen habt.
Der blue moon samt deines Sonnenuntergangbildes ist traumhaft.
Freut mich, dass dein Körper ohne Galle offenbar wieder so arbeitet in Bezug auf die Kalorien, wie er soll. Und lustig, dass er nicht mehr nach Koffein ruft.
„Hunde sind willkommen, Kinder bitte an die Leine“ ist großartig :). Es wäre so schön, wenn einige Kinder sich auch nur ansatzweise so gut benehmen würden wie mancher Hund …
Super, dass das Romanprojekt voranschreitet. Bin gespannt!
Einen schönen Juni wünscht dir
Ines
Ich fand das Schild auch so klasse, ich musste so lachen. Wirklich wahr. Gerade hier in einer Urlaubsregion kann man da einiges beobachten und wundert sich nicht, woher die Intention für so ein Schild kommt…. Wir nehmen in NL den Hund auch überall mit hin, alleine auf dem Boot möchten wir ihn nicht lassen. Das machen die meisten Urlauber hier so und die Hunde sind alle gut daran gewöhnt und fast alle pflegeleicht, wenn sie mitkommen. Manche Kinder hingegen meinen, Urlaub sei Ausnahmesituation und sie sind schon eher manchmal anstrengend. Wohl wahr.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, ich werde nächste Tage dazu mehr schreiben.
Vielen lieben Dank und Dir auch einen guten Start in den Juni
Liebe Grüße
Britta
Das Schild ist sooo genial, das hätte ich gern an unserem Hoftor…!
oh je, beide Männergrippe! Zum Glück ging sie scheinbar recht schnell vorbei…!
Toll dass die Jungs beide Zeit hatten, an das Schalüppchen denke ich auch gern zurück!
Der Mai war wirklich toll, hoffentlich wird es der Juni auch…!
Dein Buch brauch dann unbedingt als PDF denn ich hab nichts worauf ich es lesen könnte! Würd ich mir dann heimlich auf der Arbeit ausdrucken…
Das Schild ist wirklich großartig. Ich musste auch so lachen.
Ach ja – unser Schalüppchen damals. Das waren noch Zeiten. Neulich kam mir der YT Film dazu nochmal unter, so genial.
Liebe Britta,
die unverhoffte Schaluppe ist eine der schönsten Pointen, die der Mai für Euch bereithalten konnte. „Ab zwei iss ne Flotte“ – da hat der Jurist juristisch wahrscheinlich ausnahmsweise sogar recht. Und dass die Buchungsplattform ein ganzes Boot glatt unterschlagen hat, gehört zu den selteneren Versäumnissen, über die man sich freuen darf. Mir gefällt der Gedanke, dass die schönsten Momente offenbar nicht in der Buchungsbestätigung stehen, sondern darüber hinaus mitgeliefert werden.
Was mir beim Lesen aber besonders im Kopf blieb, ist Dein Schild „Hunde sind willkommen, Kinder bitte an die Leine“. Daran kann sich der gesetzte Mensch in mir nicht sattsehen. Es ist von einer so wohltuenden Ehrlichkeit, dass man sich fragt, warum nicht längst eine ganze Restaurantkette nach diesem Prinzip funktioniert. Wahrscheinlich, weil der Markt für leise Mittagessen kleiner ist, als man glauben möchte. Glückwunsch nachträglich an den Captain zur Null, und Dir – auch wenn Du dem Braten noch nicht traust – meinen Respekt für die zehn Kilo, die einfach so verschwunden sind. Manchmal lösen sich Dinge, sobald man die richtige Ursache identifiziert. Über genau dieses verspätete Aha-Erlebnis im Leben habe ich neulich unter dem Titel Alles nur Glück (siehe mein Name) etwas geschrieben – manche Pointen kommen eben spät und mit Galle.
Herzliche Grüße,
Ron
Vielen lieben Dank, Ron !
Ich fand das Schild auch super und hoffe, es regt vielleicht den einen oder anderen zum nachdenken an. Könnte in manchen Fällen nicht schaden.
Deinen Artikel les ich gerne, schaue auch immer gerne bei Dir vorbei.
Wobei ich dem Braten echt nicht traue. Ich werde halt das Gefühl nicht los, das es überhaupt nicht in meiner Hand liegt und ich das mit dem Gewicht kein bißchen steuern kann.
Viele liebe Grüße
Britta
Ich finde, du kannst Blau.. also besonders fotografieren. Und das Blue Moon Bild hat mein Herz.
Es ist schön, dass es dir wieder gutgeht, vielleicht kehrt der Kaffeewunsch noch zurück. Und wenn nicht: Da gibt es Schlimmeres.
Glückwunsch, dass du dein Buch finalisiert hast. Großartig finde ich, dass du den Kinderspruch feierst, obwohl du selber welche hast, das geht mir nämlich auch so 😂
Nachträglich noch einmal Glückwünsche an deinen Captain, dass er allerdings mit Männergrippe um sich wirft, ist nicht nett. Aber: Er hat überlebt 🤣, das ist bei dieser Art ja nicht so leicht vorherzusagen.
Ich fand den Mai, wetterteschnisch nicht berauschend, aber das war (nach Durchsicht meiner Fotos) im letzten Jahr auch so, nur nicht so nass glaube ich.
Ich wünsche dir jedenfalls einen zauberhaften Juni zu Wasser und zu Lande und weiterhin das glückliche Händchen, den trübseligen Zeiten in deinem zweitliebsten Land zu entgehen.
liebe Grüße
Nicole
Blau ist halt meine Farbe. Da geht mir in allen Schattierungen das Herz auf. Du magst Blau ja auch so gerne, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Den Kinderspruch fand ich super. Ich hatte durchaus wilde Jungs und gelegentlich meine liebe Mühe damit. Oft genug auch, wenn ich sie irgendwohin mit genommen habe. Ich kenne aber auch die andere Seite, wenn man der Dienstleister ist und Eltern ihre Kinder einfach machen lassen. Gerne auch etwas kaputt machen lassen. Und da endet dann mein Verständnis.
Vielen lieben Dank für alle Deine lieben Wünsche. Derzeit ist das Juni-Wetter viel besser als angesagt. Nehm ich so.
Liebe Grüße
Britta
Den Spruch finde ich klasse. Sollten sich manche Eltern zu Herzen nehmen. Deine Bilder sind traumhaft. Auch auf dem Bildschirm sehe ich schöne Farben. Freut mich ebenfalls, dass du jetzt nicht mehr „Galle“ hast. Das wird schon.
Liebe Grüße
Sabine
Ich find die Bilder auch sehr schön. Aber schon auch immer wieder interessant, wie das Handy so die Farben rausholt.
Das Schild mit dem Spruch haben die Betreiber bestimmt nicht ohne Grund gemacht. Glaub ich auch.
Liebe Grüße
Britta
Liebe Britta, da hast du ordentlich was zusammengetragen – da darf so ein Monatsrückblick ruhig mal mit einer kleinen Verzögerung starten. Finde ich, die es in 20 Jahren bloggen noch NIE geschafft hat, einen Monat als Gesamtkunstwerk zusammenzufassen.😀.
Für mich sehr interessant sind die Nebenwirkungen deiner ins Nirvana geschickten Gallenblase (ja,ja, ich weiß, irgendwann redet man nur noch über Krankheiten, aber dass man mit zunehmendem Alter nicht unbedingt nur besser wird, darf in einem Ü60-Blog auch mal Beachtung finden! Es ist wie es ist…) – 10kg weniger ist super, noch besser, wenn es en passant geschieht. Ich kämpfe an dieser Stelle hart und bin schon lange nicht mehr durchgehend zufrieden mit dem Feature Gewicht, hatte meine Galle allerdings bisher nicht unter Verdacht, obwohl sie auch kurz davor ist, die weiße Fahne zu hissen. Passend dazu deine Anmerkungen zu Kaffee und mein stetes Gefühl „Ohne Kaffee geh ich tot!!!“ Naja.
Wie auch immer – es freut mich nach wie vor, dass es dir im Nachgang der OP so gut geht!
Das nächste Thema in deinem Rückblick, was mich sehr begeistert, ist DAS BUCH. Ich bin gespannt und werde es sicher lesen. Warte gerne auf Details, wie ich das anstellen muss.
Dann: Der Kastanienmann, ich habe jetzt erst kapiert, dass es eine zweite Staffel gibt, da werde ich mich mal kümmern. Das Buch und die erste Staffel habe ich schon vor einigen Jahren gelesen/ gesehen.
Deine „Ansage des Monats“ ist mir in dieser und anderer Form schon öfter begegnet und ich bin der festen Meinung, dass jedes Schild eine Vorgeschichte hat!!! Garantiert! Allerdings kann ich auch nicht verhehlen, dass es eben auch eine Menge wirklich sehr ahnungsloser, merkbefreiter, lernresistenter, schlicht sehr dummer Hundehalter gibt. Das sind bestimmt alles die erwachsen gewordenen Kinder, die mit dem besagten Schild einst auf Abstand gehalten werden sollten 😂😂😂.
So, zu später Stunde waren das meine Hauptanmerkungen – danke auch für die schönen Bilder und die froh stimmenden Eindrücke. So soll es doch sein!
Liebe Grüße von da, wo ich usw. usf.
Marie
Liebe Marie,
Das stimmt schon. Gesundheit ist ab einem bestimmten Alter immer ein Thema bei Treffen. Ich will da auch gar nicht so drauf rumreiten eigentlich, aber das mit der Gewichtsab- und vorher Zunahme beschäftigt mich schon.
Deine Vermutung bzgl der erwachsen gewordenen Kinder, auf die das Schild abzielt, könnte schon sehr gut stimmen. :))
Über andere Hundehalter könnte ich auch einiges sagen. Vor allem, weil Hundebegegnungen mit unserem Fussel nicht immer einfach sind. Normalerweise können wir es gut lenken und alles klappt prima. Aber wenn unangeleinte Hunde auf unseren angeleinten zu rasen, dann hab ich nach wie vor ein Thema mit ihm.
Ich grüße Dich da wo Du usw. und bin gespannt, wie Du die zweite Staffel findest. Einiges ist da wohl anders als im Buch. Gleichwohl fand ich die Staffel gut.
Britta
Dass die Kombination angeleinter/ nicht angeleinter Hund meist für Stress sorgt, wissen viele nicht… „nur mal eben guten Tag sagen“ *rawaukläffknurrZähnefletsch“.
Ich mag das auch gar nicht. Entweder man lässt die Leine sofort fallen (im Stadtverkehr oft nur so ne mittelgute Idee) oder man ruft seinen unangeleinten Hund zeitig ab.
Natürlich ist man vor Fehlern nicht gefeit – dann entschuldigt man sich für verursachten Stress und alles ist gut, aber diese stumpfe Ignoranz, dieses Nicht-Sehen seines eigenen Tiers kann ich auch nicht ausstehen. Es sind diese kleinen Zeichen von Rücksichtnahme..
Wenn man zu zweit unterwegs ist, kann einer mit dem eigenen Hund weitergehen und der andere blockt den heranstürmenden Hund schickt ihn weg. Alleine kann ich so etwas meistens nicht mit Überzeugung darstellen und dementsprechend gibt es dann Gekeife und Stress, den niemand braucht.
LG nochmals
Marie
Das ist Stress, den niemand braucht. Bei unserem kommt auch hinzu, dass er wohl in seiner Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat und kam ja schon als Senior zu uns. Dafür haben wir es ganz gut hingekriegt, aber es gibt halt immer solche Situationen, wie von Dir beschrieben. Da wird es schwierig.
Hoffen wir, dass sie so selten wie möglich vorkommen.
LG Britta
Liebe Britta,
freut mich sehr, dass es Dir wieder besser geht! 🥰 Ist auch schön, wenn man ohne besondere Anstrengung mal 10 Kilo verliert, hätte ich auch nix gegen. 😘
Tolle Fotos mit tollen Farben, aber der Star ist natürlich – wie immer – Dr. Fussel; seine Spuren im Sand sind ja reinste Poesie! ❤
GlG, Uli
P.S.: Der Begriff „blue moon“ hat wohl nichts mit der Farbe zu tun, sondern stammt von der Redewendung „once in a blue moon“, die ein sehr seltenes Ereignis beschreibt. Aber Dein Foto trifft es natürlich prima.
Lieber Uli,
noch traue ich dem Braten mit den 10 Kilo nicht so ganz. Und ich ärgere mich gerade auch im Nachgang über die letzten Jahre, wo ich solche Mühe mit dem Gewicht hatte….
Ja, ne? Dr. Fussel ist echt der Star. Und ich sag Dir: In echt ist er noch viel toller.
Ah – das wusste ich nicht mit dem „blue moon“ – dann war mein blaues Mondfoto ja fast eine doppelt gemoppelte Redewendung.
Liebe Grüße, habt eine gute Zeit !
Britta
Hey,
danke für den Rückblick mit den tollen Fotos dazu!
Der Kastanienmann habe ich auch gesehen, sehr klasse.
Ich mag die nordischen Serien sehr!
Liebe Grüße!
Ich mag die nordischen Serien auch alle sehr gerne. Bisher hat mich da noch nichts enttäuscht.
Liebe Grüße
Britta
Liebe Britta,
warum entschuldigst du dich anfangs für den „späten“ Monatsrückblick? Du hast ihn doch am 2. veröffentlicht. Sei nicht so streng mit dir, bitte, wir sind es doch auch nicht, lach 🙂
Du hast viel Wasserzeit erlebt, dazu gepurzelte Pfunde und ausgiebig Familienzeit.
Dazu ist dein Manuskript kurz davor, in die Welt entlassen zu werden – GLÜCKWUNSCH zu diesem grandiosen Mai!
Freue mich für dich,
herzlichst
Gabi
Liebe Gabi,
vielen lieben Dank für Deine Wünsche. Und Du hast natürlich Recht: Wir sollten alle etwas weniger streng mit uns sein.
Liebe Grüße
Britta