Ein stürmisches Jahr – was von 2025 übrig blieb

Veröffentlicht am 35 Kommentare zu Ein stürmisches Jahr – was von 2025 übrig blieb
Lest in meinem Jahresrückblick 2025 über ein stürmisches Jahr und was von 2025 übrig blieb

Tach auch Liebeleins. Willkommen zum Jahresrückblick 2025. Zufällig in bewährter kuscheliger TGIF-Atmosphäre möchte ich mit Euch durch unser 2025 stürmen. Wie jedes Jahr die spannende Frage: Was ist es, was vom Jahr so übrig blieb? Woran werden wir uns erinnern, wenn wir an 2025 zurückdenken?

Ein stürmisches Jahr

Zu Lande und zu Wasser wirbelten Stürme
durch unser Jahr. Ganz reelle Stürme und die des Lebens. Hier ist der Jahresrückblick 2025

Es sollte so sein – Prophezeiung zu Jahresbeginn

Noch in 2024 schenkte der Captain mir ein Deko-Schild mit der friesischen Weisheit:

Friesische Weisheit
„Wenn es nicht so sein kann, wie es sein sollte, dann sollte es so sein, wie es sein kann“ Oder wie man bei uns im Pott sagt: „Et iss, wie et iss. Musste mit klar kommen“

In meinem Jahresausblick bezog ich mich darauf und schrieb:

letzten Endes ist mir diese Friesen-Weisheit zu fatalistisch. Ich bin fein damit, zu akzeptieren, wenn etwas nicht so sein kann wie gewünscht. Grundsätzlich aber ist und bleibt mein Mantra „Wenn nicht jetzt – dann vielleicht nie“ und das will ich nicht dem Schicksal überlassen

Gegen Ende der Bootssaison stolperte ich im Herzensort Earnewald über einen Pflasterstein, blickte nach unten und sah? Genau. Den friesischen Wahlspruch

Wenn es nicht so sein kann, wie es sein sollte, dann sollte es so sein, wie es sein kann - die Prophezeiung des Jahres

In diesem Moment wurde mir klar, wie prophetisch dieser Spruch am Jahresanfang gewesen war und wie berechtigt das gefühlte Unbehagen. Am Ende des Jahres sehe ich deutlich: das stürmische Auf und Ab hat unser 2025 zu genau so einem Jahr gemacht: Kaum etwas wurde so, wie wir es gewollt hatten. Es war immer nur so, wie es gerade eben sein konnte. Wir kamen klar, manches war trotz allem gut, manches sogar richtig schön. Anderes hingegen wehte uns in Tiefen, die wir lieber nicht erkundet hätten.

Unser stürmisches Jahr zu Lande

Schon der Januar wurde anders als erhofft. Wir planten einen Jahresauftakturlaub – den wir uns aufgrund anhaltend schäbigen Wetters klemmten. Stattdessen nahmen wir ein Großprojekt in Angriff, renovierten, räumten und bauten unser Haus in Richtung altersgerechter wohnen um. Mit dem Ergebnis sind wir durchweg zufrieden und im Nachhinein auch sehr froh, dies hinter uns zu haben. Ein Projekt weniger, um das wir uns Gedanken machen müssen. Die veränderte Wohnsituation ist nicht nur bequemer, sondern auch zeitsparender. Dankenswerterweise. Zeitmanagement war durchaus ein Thema des Jahres. Über das ganze Jahr hinweg spülten uns die Gezeiten des Lebens deutlich öfter als gewünscht zurück an die heimatlichen Gefilde. Nur zwei der 12 von 12 kamen von Bord. Schade.

Kraft tanken an der Nordsee

Nach einem trüben Winter machte der Früh-ling seinem Namen alle Ehre und bescherte uns bestes Wetter, viel Licht und Auflockerung. Noch unbelastet von dem, was auf uns einstürmen sollte, verbrachten wir im März eine traumschöne Woche an der Nordsee. Aufatmen, durchatmen, Kraft tanken. Ich war und bin so dankbar für diese Woche.

Am Strand von Callantsoog mit Hund

Die familiäre Situation spitzte sich kurz darauf zu und eskalierte im Laufe des Frühsommers. Ich schrieb im Blog von Situationen, die unweigerlich in Tränen enden und dass man in manchen Situationen nur die Wahl hat, welche Tränen man weinen wird. Der Captain und ich weinten Tränen der Trauer und auch der Enttäuschung. Nicht schön – aber die bitteren Tränen der Reue blieben uns erspart. Ich kann dennoch nicht sagen, dass ich dafür dankbar bin. Zumal ganz klar ist: Die derzeitige Ruhe nach dem Sturm ist eine trügerische. Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Da braucht es keine weitere Prophezeiung.

Dennoch gab es Lichtblicke. Der Stammtisch unternahm in diesem Jahr zwar keine große Tour, aber wir sahen uns regelmäßig. Auch andere Freundschaften wurden gepflegt und gehegt. Schönster Lichtblick im familieneigenen Sturm: Der Kniefall am Rhein und das Glück der verliebt Verlobten. Das „richtige“ Ja-Wort wird in einem Jahr Thema beim Rückblick sein. Wir freuen uns darauf.

Unser stürmisches Jahr zu Wasser

Die Bootssaison begann großartig. Meine Idee, Land und Wasser am Anfang der Saison zu verbinden, war eine richtig gute. Wir genossen die Gastfreundschaft des einzigen Hotels am Platze und wasserten unsere Aquamarijn in aller Ruhe ein.

Hund im Cafe am Kanal
Der Bär fand es besonders schick im Hotel – die ganze Saison über zog es ihn magisch auf diese Terrasse zurück

Die ganz reellen Stürme des Jahres – und davon gab es viele, bis hin zur Tornadostärke – ließen noch auf sich warten. Noch nie stachen wir so früh im Jahr in See. Wir hatten einen friedlichen ruhigen Frühlingstörn durch das erblühende Tulpenland und einen zwar zu kurzen, aber dennoch beglückenden Mittsommertörn. Zwei Touren, für die ich gerade auch im Nachgang dankbar bin.

Freiheitsgedanken an Bord
Anfang April im Passantenhaven Langweer
Mehr Frühlingsgefühl geht nicht: tulpenfeld in rot und gelb
An jeder Ecke eine Farbexplosion – ich liebe es.
Rosa Licht am 12 von 12 im Juni 2025, Mondaufgang
Rosa Zuckerwatte am Himmel – Mittsommernächte mitten auf dem Wasser sind einfach unbezahlbar schön

Danach gab es über weite Strecken nur noch „Tussendoortjes1“ bis wir dann im Herbst noch einmal einen größeren Törn wagen konnten. Der uns nur in Teilen für das entschädigte, was wir an geplanten Touren nicht umsetzen konnten in diesem Jahr.

Die Highlights der Bootssaison

Highlights der Bootssaison waren Besuche und Treffen an Bord. Die Felicitas hatten wir sogar in der Winterpause gesehen, auch an Bord trafen wir uns in diesem Jahr wieder.

Rückblick 2025 Treffen mit Freunden
Mit den Unerschrockenen der Felicita bei uns im Hafen

Die Hamburger sahen wir in Earnewald, die verliebt Verlobten feierten mit uns in meinen Geburtstag und im August waren unsere Freunde für eine ganze Woche da. Gemeinsam erlebten wir in der Pottfriesen-Woche Abenteuer, testeten Jobs und genossen eine Oasen-Zeit inmitten daheim tobender Stürme.

Jahresrückblick 2025 Treffen in Earnewald mit Otter
Von links nach rechts: Hamburg, Ruhrpott, Friesland, vorne: Portugal – der Otter ist das Ziel aller Weltenbummler

Erst Ende Oktober brachten wir unsere Aquamarijn ins Winterlager. Nie waren wir so früh im Wasser, nie so lange. Wir hatten schöne Törns und vor allem bleibt das Boot ein Ort, an dem wir glücklich und frei sind. Gerade in diesem Jahr war unsere Aquamarijn einmal mehr Zuflucht vor den Unbilden an Land und so widersprüchlich es sich anhört: Wieder einmal war es das Leben auf dem Wasser, welches uns erdet.

Lieblingsplatz in 2025: Mit dem Boot an der Marrekrite
Ob unser Boot im Winter auch dauernd an uns denkt?

Aber es bleibt das Gefühl, dass wir uns in diesem Jahr etwas von dem haben nehmen lassen, für das Bootsleben bei uns auch steht: Freiheit, Ungebundenheit, Spontanität, die Möglichkeit unbegrenzt unterwegs sein zu können. Die Alternative wäre Egoismus und Rücksichtslosigkeit gewesen. So war es eben so, wie es sein konnte und so wie es aussieht, wird sich das in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

Entdeckungen des Jahres

Eins meiner ausgerufenen Ziele des Jahres war: Neue Orte entdecken, irgendwohin fahren, wo wir noch nie waren. Das hat nur so semi geklappt. Aus oben erwähnten Gründen. So muss das linksrheinische Gran Canaria der Felicitas herhalten sowie die Premiere, dass wir erstmals in all den Jahren in Grou übernachteten und diesen uns vorher nur fragmentarisch bekannten Ort genauer erkundeten.

Hellinghaven Grou Nachts
Hellinghaven in Grou – tagsüber eine betriebsame, nachts eine romantische Kulisse

Und – ! Was ich bei diesem Ziel ganz gewiss nicht im Sinn hatte, was aber letzten Endes zum spannendsten Ort des Jahres wurde: die Kuhweide. Wer hätte gedacht, dass man auf einer Kuhweide so weit außerhalb seiner Komfortzone sein kann? Somit unbestritten mein Bild des Jahres:

Mein Bild des Jahres 2025
„Wir haben das Kühe knuffeln Abenteuer überstanden“

Dankbarkeit und Stolz des Jahres

Im Oktober-Rückblick schrieb ich: Ich will das Jahr nur noch mit Anstand und Würde zu Ende bringen. Das haben wir hingekriegt. Ich bin dankbar und stolz darauf, das Jahr überstanden zu haben und mich immer noch im Spiegel anblicken zu können. Das klingt nach wenig, ist aber durchaus viel.

Wie immer bin ich dankbar für meine Männer. Meine kleine, meine Kernfamilie. Der Captain hielt in allen Stürmen den Kurs, kleine Kurskorrekturen sind für’s neue Jahr allerdings ausdrücklich erwünscht. Die verliebt Verlobten schauen auf ein glückliches, erfolgreiches Jahr zurück und freuen sich auf das, was kommt. Der Frankfurter weltenbummelte sich durchs Jahr, wobei es bummeln eigentlich nicht trifft. Schön war in diesem Jahr, dass ich meine Kinder relativ häufig gesehen habe – das darf gerne so bleiben.

Ich bin dankbar für das, was wir uns geschaffen haben – auch wenn es in diesem Jahr mehr Rückzugsort und Zuflucht als Lebensentwurf war. Ich bin dankbar für Gesundheit und Stabilität, für schöne Erlebnisse in Familie und Freundeskreis.

Das Jahr auf vier Pfoten

Dankbar bin ich auch dem Flusenbär. Bei allem war er in diesem Jahr an unserer Seite, schenkte uns seine Liebe und bedingungslose Loyalität. Unerschrocken stellte er sich allen Abenteuern zu Lande und zu Wasser. Und ein bißchen stolz bin ich auch auf ihn und uns. Darauf, dass er uns sein Vertrauen schenkt und manchmal auch über seinen Schatten springt. Dafür, dass er schon als gestandener Seniorhund zu uns kam, hätte das alles auch anders ausgehen können. Außerdem bringt er uns zuverlässig wie sonst nichts und niemand zum Lachen und Lächeln.

Jahresrückblick auf vier Pfoten
Das unbestritten fotogenste Familienmitglied

Einen besonderen Dank verdient er natürlich auch dafür, dass er so oft als Fotomodell hier im Blog einspringt. Seinen Niedlichkeitsfaktor werde ich in diesem Leben nicht mehr erreichen. Darauf ein Stück leckeren holländischen Käse.

Der Jahresrückblog

Mein Blog – auch hier Dankbarkeit und Stolz gleichermaßen. Bloggen bringt mir Klarheit, der Austausch mit Euch noch einmal mehr. Auch wenn vieles nur kryptisch verbloggt werden konnte. Wenn überhaupt etwas in meinem Leben und in diesem Jahr erfolgreich war, dann ist es der Blog. In fast allen anderen Bereichen des Lebens waren wir von Stürmen gebeutelt und sind nur auf Sicht gefahren. Das ist beim Blog nicht so. Meine Reichweite ist kontinuierlich gestiegen, meine Sichtbarkeit auch. Ich habe viel Unterstützung erfahren, für ich dankbarer bin, als meine Worte ausdrücken können.

Weil der Blog für mich ein so wichtiges und gutes Thema war, habe ich dem eigentlichen Jahresrückblog einen separaten Artikel gewidmet. Hier möchte ich nur wenige Dinge noch einmal hervorheben: Meine Prognose, dass sich authentische Inhalte von denen der KI absetzen und gewürdigt werden, hat sich für mich komplett bestätigt. Lasst Euch nicht von der KI bekloppt machen. Sie kann Euch unterstützen, aber sie kann Euch nicht das Wasser reichen.

Der wichtigste Artikel 2025 für den Blog an sich war meine Richtungsänderung auf mutig älter werden. Dieser Artikel dient im Bloggewässer als Anker und Wegweiser. Sehr stark wirken auch meine Überlegungen zu Freundschaft in späteren Jahren nach. Das Thema Freundschaft arbeitet nach wie vor nicht nur in mir. Mir werden Geschichten anvertraut, ich erfahre von Kummer in diesem Bereich. Ich wurde und werde viel auf diesen Artikel angesprochen, auf die ein oder andere Art werde ich es sicher weiter aufgreifen. Auserzählt ist das Thema Freundschaft im Alter nicht, dafür treibt es zu viele zu offensichtlich um.

Bedauern und gelernt des Jahres

Wir kämpften das ganze Jahr über mit Gegenwind. Manchmal mit realem Gegenwind hoher Windstärken, oft mit gefühltem Gegenwind des Lebens.

Mein Bedauern des Jahres gilt den Wegen, die ich nicht gehen konnte und den Wegen, von denen ich abweichen musste. Dafür war ich gefühlsmäßig an Wegmarken, an die ich nie gewollt habe. Auch wenn manche Enttäuschungen gar nicht die ganz große Überraschung waren: Ich hätte mir die Bestätigung gerne erspart. Um einmal den mahnenden Zeigefinger zu erheben: Selbstfürsorge ist das Eine, Egoismus das andere.

Aus all diesem Bedauern resultiert auch mein gelernt des Jahres. Noch so eine Erkenntnis, auf die ich gerne hätte verzichten können: Die Erkenntnis, wie mitleidlos ich sein kann. Unser Omma pflegte zu sagen: Kein schlimmer Leid als was der Mensch sich selbst andeit. Der sich bestürzend entfaltenden Wahrheit hinter diesem Spruch sahen wir in diesem Jahr mehrere Male zu – während Hilfe und Rat schon vorab kategorisch abgelehnt wurde. So war mein Mitleid bei manchem selbstgemachtem Elend des Jahres exakt gleich Null. Und auch wenn ich mich mit diesem gelernt und dieser Erkenntnis nicht gut fühle: Ändern werde ich sie nicht.

Mein größtes Bedauern des Jahres kennt Ihr bereits: mein ins Stocken geratene Romanprojekt. Bei all den Stürmen des Jahres reichte genau dafür der Rückenwind nicht. Ob die Flaute sich legt und ich die Segel dafür wieder hisse, wird sich weisen. Ich werde weiter ehrlich und ungeschminkt berichten.

Offene und geschlossene Kreise des Jahres – was aus 2025 übrig blieb

Auf die Fahne geschrieben hatte ich mir für dieses Jahr:

Wenn es mir wichtig ist, ist es wichtig.

Ich gebe zu: das wichtig für mich verwehte allzu oft in den Stürmen. Dies aber ein Kreis, den ich nie abschließen will. Im Gegenteil: Seine Öffnung soll durchlässiger werden. Ich will die Waage nicht in Richtung Egoismus heben, in Richtung Selbstfürsorge und eigene Prioritäten allerdings durchaus.

Ein schöner Kreis schloss sich für mich in den letzten Tagen des alten Jahres. Mit meinem gar nicht mehr kleinen Prinzen den kleinen Prinzen auf Zeche besuchen. Es war keine weltbewegende Aktion, aber sie hat mir gut getan und ich habe sie als mutmachendes Zeichen für das neue Jahr empfunden.

Ausstellung Phoenix des Lumieres, kleiner Prinz, Erwachsene sind sonderbar
Die Erwachsenen sind sehr sonderbar – wäre auch ein passender Titel für den Jahresrückblick gewesen

Wir haben die Stürme des Jahres überstanden – wenngleich die Stürme so einiges hinweggefegt haben. Aber – unser „Wir“ ist ein unverändert starkes Wir. Dafür bin ich dankbar, das lässt mich optimistisch ins das neue Jahr sehen.

( Kleiner Gag am Rande: Während ich meinen Jahresrückblick in die Tasten kloppe und genau bei der Frage „Welcher Kreis hat sich wie geschlossen?“ angekommen bin, ploppt unten am Bildschirm was auf? Richtig. Eine Sturmwarnung. Tjanun -Sturm müssen wir wohl auch in 2026 können. Wenn es nicht so nervig wäre, wäre es lustig. Zumal mein NL-Radio genau gerade auch mein Lied des Jahres spielt) Und damit sind wir angekommen bei meiner voreingenommenen2, komplett subjektiven

Statistik des Jahres

  • Satz des Jahres: Das hohe Niveau haben wir uns schließlich eisern, hart und konsequent erarbeitet (© Engelchen zu meinen Relativierungsversuch zum Jammern auf hohem Niveau )
  • Erkenntnis des Jahres: Wer Dir Schuldgefühle einredet, will Kontrolle ohne Verantwortung (©von mir)
  • Bestätigung des Jahres: Man kann allen nur vor den Kopp gucken
  • Frage des Jahres: Was, wenn es mir egal wäre (©Britta Thiele)
  • Ritual des Jahres: Happy on Mondays – der Montagsschluck mal in großer, mal in kleiner Runde
  • Lied des Jahres: Born with a broken heart von Damiano David
  • Reality TV des Jahres: Clarkson’s Farm
  • Serie des Jahres: The Newsreader
  • Fortsetzung des Jahres: die 3te Staffel Weihnachten zuhause
  • Buch des Jahres: Morgen, morgen und wieder morgen von Gabrielle Zevin
  • Doku des Jahres: Erfundene Wahrheit – die Relotius Affäre
  • Film des Jahres: Nonnas (ehrlicherweise nur mangels Alternativen und wegen der guten Laune, die er verbreitet)
  • Trost des Jahres: Nur bei Ebbe findet man Strandgut (©Simone von der Felicita
  • Für immer negativ belastetes Bon-Mot des Jahres: Carpe Diem
  • Abschied des Jahres: Danke für alles, AnNaR

Bestellung des Jahres: Nach diesem Jahr habe ich beim Universum einen Wunsch frei. Sind wir uns einig oder? Weil es gerade in meinem Umfeld wirklich wichtig ist: Ich habe beim Universum ganz viel Gesundheit und Besserung bestellt.

Emscherland RE, Jahresendstimmung Jahresrückblick 2025
Das Emscherland am vorletzten Tag des Jahres. Bestellung beim Universum ist raus.

Ich wünsche Euch von Herzen ein schickes und windstilles 2026. Gebt beim Universum keine Bestellung auf, die ich nicht auch aufgeben würde. Und bleibt standhaft – so schnell wirft uns alle kein Sturm um. Das haben wir in diesem stürmischen Jahr mehr als einmal bewiesen.

  1. Tussendoortje: unübersetzbare Vokabel aus dem Niederländischen – bezeichnet die kleine Belohnung zwischendurch. Für wirklich alle Lebensbereiche anwendbar ↩︎
  2. Kennzeichnung als Werbung wegen Namensnennungen, alles unbeauftragt, nichts gesponsert, alles selbst bezahlt. Nennungen dienen lediglich der Vollständigkeit. Dieser Hinweis erfolgt nur wegen better safe than sorry ↩︎

Ein Dankeschön für die Möglichkeit zur Verlinkung und die Tutorials geht wie auch in den letzten Jahren an Judith Peters und ihre Jahresrückblog Blogparade

Und hier geht es zu den aktuellen Blogartikeln:

Von Britta Langhoff

Bloggerin, Autorin, Ehefrau, Mutter, Hundemama und Bootsfrau. 60 Jahre alt und stolz darauf. Ich schreibe für Menschen, die mutig und entspannt älter werden. Es ist nie zu spät, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Jetzt haben wir die Freiheit für neue Abenteuer und ganz viel Lebensfreude. Wenn nicht jetzt - dann vielleicht nie

35 Kommentare

  1. Liebe Britta, super schön geschriebener Jahresrückblick. Stürme machen den Kopf frei und können weg fegen, was wir nicht mehr brauchen. Ich bin mir sicher, es findet sich ein Weg für deinen Roman und wünsche dir 2026 Schreibmomente im Flow sowie stimmungsvolle Momente am und beim Wasser. Liebe Grüße aus dem Süden Österreichs in den Norden, Anita

  2. Liebe Britta,
    schön, dich hier über den Jahresrückblog von Judith entdeckt zu haben!
    Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und sende dir herzliche Grüße aus dem Schwarzwald,
    Sanne

  3. Liebe Britta,
    Ich habe ein Schmunzeln auf den Lippen beim Lesen Deines Jahresrückblicks. Dein Kuh-Anstups Moment kenne ich nur zu gut. Bei war es in England beim Wandern und es war eine gesamte Herde Kühe über dessen Qeide unser Weg ging. Und mein Man wurde richtig angebufft von einer Kuh. Da half nur noch laut in englisch brüllen 😀 und mit dem Wanderstock drohen.
    Ich freue mich auf weitere Blog-Artikel von Dir.
    Viele Grüsse
    Deine Namensvetterin

    1. Hallo liebe Namensvetterin,
      das ist so witzig, wie viele Brittas in Bloglanden unterwegs sind. Unser schöner Vorname scheint uns zu motivieren.
      Ich hab mir das vorher nie klargemacht, wie unglaublich groß und massig so eine Kuh ist. Bei mir war es auch so, dass die Kühe sehr interessiert an meinen Haaren waren und die dauernd ins Maul genommen haben :))
      Ich freue mich auch, Dich hier gefunden zu haben und werde auch weiter bei Dir reinschauen.
      Liebe Grüße
      Britta

  4. Danke für die lieben Wünsche , Britta. Aber egal, wie es kommt, das wuppen wir schon. Hilf ja Nix. Und wenn man mal unter allem einen Strich zieht, dann passt das schon. Trotz übelster Nackschläge, die jeder von uns mal bekommt und denen wir auch nicht entgehen können.
    Wie auch immer … Ich wünsche deiner Familie und dir ein ganz famoses 2026. wir lesen uns 😉 … Glückauf

  5. Moin Britta 🫶🏻
    Viel ist in 2025 passiert und es war einiges böses. Das behalten wir für immere im Hinterkopf, ich spreche auch aus Erfahrung. Wichtig und nicht einfach, sein eigenen Weg, an einer Gabelung, zu gehen. So wichtig! Das habt auch ihr hinbekommen, seit stolz darauf.👍
    Ach ja, unser Treffen war wieder schön und hoffentlich klappt es bald wieder.🤗
    Lass uns nun auf ein ,es kann nur besser werden schauen.
    Ihr schaut auf schönes und auch wir hier.👶
    Unser aller Weg hat noch vieles schönes zu bieten. Gehen wir es an. Ja, so denke ich. 🤷🏻‍♀️
    Bleibt wie ihr seit und bleibt vorallem gesund.🫶🏻
    GLG Gina

    1. Moin meine liebe Gina,
      ja, das ist wohl wahr. Neulich hab ich passende Fotos für noch kommende Artikel gesucht und in meiner Sammlung komm ich ja immer mal wieder an Fotos von früher vorbei. Du weisst schon, auch welche, wo wir alle sind. Viel ist seitdem geschehen. Erwachsene sind wirklich sonderbar, das gilt bei Euch und bei uns.
      Ich denke auch, unser Weg wird noch viel Schönes aufzeigen. Gehen wir ihn mutig weiter.
      LG Britta

  6. Ich wünsche euch ein Jahr mit möglichst vielen schönen Momenten! Möge dein Wunsch in Erfüllung gehen.

    Das Deko-Schild mit der friesischen Weisheit würde ich feierlich vernichten. Es war gut gemeint vom Mann, hat aber nichts Gutes gebracht. Hinfort!

    1. Ja, für den Wunsch geb ich alle in 2025 gesammelten Karmapunkte her, deswegen muss der einfach in Erfüllung gehen.
      Im Moment liegt das Deko-Schild auffem Kopf und darf sein Antlitz nicht mehr erheben. Wenn es nicht so umweltschädlich wäre, würde ich ihm in Friesland eine Seebestattung gönnen… So muss es wohl hier in die Restmülltonne !

  7. Dei Bild des Jahres gefällt mir. Für 2026 wünsche ich alles Gute, viel Glück und Gesundheit. Und möglichst viele gute Törns. Ines hat recht, das Schild muss weg.

    Liebe Grüße
    Sabine

  8. Liebe Britta,
    vielen Dank für den gelungenen Rückblick und die guten Wünsche, die wir sehr gerne zurückgeben, möge 2026 ein tolles Jahr für uns alle werden! 🥰

    GlG, Uli

  9. Gesundheit und Besserung – das nehme ich auch! Das letzte Jahr hatte tatsächlich ein paar Tiefschläge dabei, das kann gerne besser werden. 2026 hat damit ganz viel Potential und statt Sturm wünsche ich dir Rückenwind! Du bist ja jetzt genug abgehärtet 😉, da kann das Leben auch mal wieder mehr dem persönlichen Lebensentwurf folgen.
    Liebe Grüße!

    1. Was Besserung angeht, ist da tatsächlich viel Luft nach oben. Ich wünsche Euch auch Gesundheit und Besserung in allen Bereichen, in denen Ihr sie braucht. In den Wunsch ans Universum seid Ihr somit eingeschlossen.
      Liebe Grüße
      Britta

  10. Wirklich ein schweres Jahr das ihr hinter euch habt! Und das Schild und dann auch noch der Pflasterstein sind ja schon richtig gruselig…! Aber wenn man das alles so geballt wieder vor Augen geführt bekommt, dann freut es mich dass ihr, trotz allem, doch auch viele schöne Momente hattet…! Ich wünsche euch so sehr das es dieses Jahr weniger Stürme werden, auch wenn sie sich ganz wohl nicht vermeiden lassen…!
    Und ich fühle mich geehrt das ich der Satz des Jahres bin…!

    1. Der Pflasterstein ist da bestimmt schon ewig, aber er ist mir nie aufgefallen, obwohl ich bestimmt schon zig mal darüber gelatscht bin. Ausgerechnet in diesem Jahr bin ich da drüber gestolpert. Gruselig, find ich auch.
      Ja, es waren schon viele schöne Momente. Die haben uns auch da durch getragen. Und der Zuspruch, den wir hatten.

      Dein Satz hat sich mir eingebrannt und er wurde ja auch in dem Monatsrückblick von einigen anderen aufgegriffen, die den gut fanden. Ich überlege auch, ob ich nochmal einen ganzen Blogartikel darüber mache, mit dem Satz als Aufhänger.

  11. Vielen lieben Dank für die Erwähnung in deinem stürmischen Rückblick meine Liebe. Was soll ich sagen:
    Habe gelacht, nachgedacht, Revue passieren lassen und ja, es sind Tränen geflossen….auch aus Freude, an das zusammen Erlebte mit Euch und Flusenbär an Land und zu Wasser.
    Ja es war ein stürmisches Jahr für Euch aber ihr habt in schweren Zeiten Kurs gehalten, die Herausforderungen in jeder Hinsicht angenommen und sie gemeinsam gemeistert. Das ist alles was zählt.
    Es macht mich sehr glücklich dein „Trost des Jahres 2025“ gewesen zu sein.
    Auf ein wundervolles und gesundes 2026!
    Auf eine tolle Saison!
    Auf ein Wiedersehen!
    Ahoi. 😘⚓️

    1. Ja, meine Liebe. Das ist alles, was zählt und alles, was es braucht letzten Endes. Das könnt Ihr beide ja auch gut.
      Mögen wir uns im neuen Jahr auch wieder gegenseitig Trost sein. Über Dein Gran Canaria im Schnee habe ich mich gerade sehr gefreut. Das hat mich lächeln lassen.
      Auf ganz bald. Dicke Umarmung und ein frohgemutes Ahoi !
      Britta

  12. Das Jahr und die Stürme haben Dich ( und mich ) ziemlich durchgerüttelt und gebeutelt – aber: wir sind immer noch hier. Zerzaust zwar und um Erfahrungen reicher, die wir nicht gebraucht hätten.
    Trotzdem dankbar und mit Freude und Plänen für das neue Jahr.
    Wir haben das gut gemacht, das Leben 2025!

    Wie wenig Mitleid ich empfinden kann hat mich erschreckt, aber angesichts der Umstände dann doch nicht mehr gewundert. Erkenntnis: Wir sind nicht für das Loch verantwortlich, das andere sich selbst schaufeln. Wir können zwar Hände reichen oder eine Leiter reinstellen, aber wenn der andere immer weiter buddelt bin ich mittlerweile raus.
    Egal ist es mir ( uns ) trotzdem nicht.
    Aber aus Selbstschutz ist so viel Abstand wie möglich nötig. Sonst fällt man am Ende auch noch mit ins Loch.

    Ich wünsch Euch, dass das Universum Deine Bestellung zeitnah und langfristig bearbeitet;
    ruhige Zeiten mit angenehm lauen Lüftchen, herrliche Sonnenauf- und Untergänge an Land und auf dem Wasser und nur die guten Irgendwasistimmers!

    1. Liebe Katja,
      Du hast wie immer eine passgenaue Metapher gefunden ! Chapeau. ( ich bin immer noch der Meinung, Du solltest bloggen )
      Ich nehme das, was Du hier und auch auf Insta geschrieben hast, mal mit in meine Gedanken zum Jahresausblick. Selbstschutz wird auch bei mir ein Thema sein in 2026. Das habe ich mir selbst versprochen. Und ich glaube, ich werde auch keine Leiter mehr reichen, wenn ich nicht ausdrücklich darum gebeten werde.
      Ansonsten wünsche ich Dir für das neue Jahr natürlich auch nur das Allerbeste, schöne Reisen, tolle Momente, viel Liebe, viel Herzenswärme und keine Stürme, weder die im Leben noch die reellen.
      Liebe Umarmung
      Britta

  13. Liebe Britta,
    heißt es im Pott nicht auch: „Kopp hoch, auch wenn der Hals dreckig iss!“? Würde jedenfalls gut zum leicht fatalistischen „Et iss wie et iss.“ passen.
    Ich wünsche dir von Herzen ein gutes 2026, in dem dein Leben in ruhigen Gewässern bleibt und du Ressourcen für weitere Stürme, die das Leben irgendwann ungefragt serviert, bilden kannst.
    Viele liebe Grüße gerade wieder vonner Autobahn. (Ungeplant, geht bei mir ja schon gut los…🙄)
    Marie

    1. Liebe Marie,
      ja, genau, so heißt et auch. Passt auch immer prima, finde ich.
      Ich wünsche Dir auch von Herzen ein gutes neues Jahr. Mit vielen schönen Momenten, da wo Du immer sein willst. Und wenn ungeplant, dann doch lieber in die andere Richtung. Kommt gut heim!
      Liebe Grüße
      Britta

  14. Liebe Britta,
    danke für deinen sehr persönlichen Rückblick!
    Ich hoffe, dass es sich mit der Familie zum Guten wendet.
    Die Ruhe an der See ist toll und auch hier hoffe ich, dass du noch viel davon erleben wirst!
    Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr mit wundervollen Momenten.
    Liebe Grüße!

  15. Liebe Britta,
    nachdem ich deinen Jahresrückblick gelesen habe, möchte ich dir sagen:
    Nur das Beste im NEUEN!
    Auf dass es in so vielen Belangen glücklicher, erfüllter, gesünder und schiffsverstärkter werden möge für dich und deinen Clan!
    Herzlichst
    Gabi

  16. Liebe Britta,
    was ein turbulentes Jahr auch bei Dir, Wahnsinn. Und genau wie Du, habe auch ich wieder einmal die Erfahrung gemacht: Das Leben hat meistens einen anderen Plan als wir. Oder mit der alten Bauernweisheit gesagt: Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
    Schön, dass Ihr geschafft habt, das Projekt „altersgerechter wohnen“ erfolgreich abzuschließen. Ich kann den Aufwand durchaus nachvollziehen (früherer Hausbesitzer und ständig mit Um- und Ausbau beschäftigt – uff). Umso schöner, wenn es dann fertig ist und so, wie man es haben wollte.
    Meer tut mir persönlich auch immer gut. Dass Ihr im März an der Nordsee so schönes Wetter hattet und etwas Kraft tanken konntet, freut mich sehr.
    Von Euren Törns zu lesen, finde ich als Landratte, aber Wasserverliebte, nach wie vor richtig spannend. Auch wenns zwischendurch stürmisch war, aber z. B. Frühlings- und Mittsommertörn lesen sich prima.
    Na und der kleine Prinz – wenn Du auch schreibst, es wäre keine so großartige Aktion gewesen – und dennoch, manchmal sind es gerade die unspektakulären, die nachhaltig wirken. Hab ich tatsächlich ähnliche Erfahrungen gemacht. Im übrigen mag ich die Geschichten vom kleinen Prinzen sehr, war oft Thema, als meine 3 Kinder noch klein waren (Gott, ist das lange her).
    Und zwei Britta’s, ein Gedanke. Deine Verlinkung meines Blogs freut mich total. Ich hatte tatsächlich die gleiche Idee, denn Dein Artikel über Freundschaften im älteren Leben arbeitet auch noch sehr in mir nach. Von Herzen danke für deinen Support.
    Insgesamt wieder ein super gelungener Artikel, finde ich. Danke, dass Du uns mitgenommen hast in Dein Jahr.
    Liebe Britta, auf ein munteres immer wieder gegenseitig Lesen und Austauschen auch in diesem Jahr – ich freue mich drauf!
    Ich schicke Dir heute herzliche und winterlich weiße Grüße, Deine Namensvettern.

    1. Liebe Britta,
      ja, es muss am Namen liegen, dass wir so oft gleiche Gedanken haben und ähnliche Aktionen fahren :)) Hatten wir doch schon mal mit den Links oder? Mir gefällt das.
      Deine Frage mit dem egal habe ich mir wirklich mitgenommen aus 2025. Gestern noch hatte ich eine Situation, über die ich nachgedacht habe und plötzlich kam es mir in den Sinn „Was, wenn es mir egal wäre“ – wirklich hilfreich, muss ich sagen.
      Ich freue mich, wenn Dich meine Törns und Abenteuer und Blogs inspirieren, das kann ich nur zurückgeben.
      Auf ein spannendes und glitzernd glücklich machendes 2026 !
      Britta

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