Sommerliche Zugabe – so war der September

Veröffentlicht am 1 Kommentar zu Sommerliche Zugabe – so war der September
Autorin Britta Langhoff Rückblick September 2026 - der Sommer gab eine tolle Zugabe

Es brauchte mich keiner wecken when September ends. Ich war hellwach und bis zum letzten Tag des Monats damit beschäftigt, alles schön zu finden. Im August-Rückblick schrieb ich: „Wie es scheint, kann auch der September was!“ Und was soll ich sagen? Der September konnte nicht nur was, der September konnte viel. Sehr viel. Was für ein glücklich machender Monat! Davon erzählt dieser Rückblick auf den Monat September.

wie der September begann…….

Der September – ein Monat voller schöner Erlebnisse

Wir begrüßten den Monat in der Hochburg des Overtourism – Giethoorn. Lag halt auf dem Weg während unseres Törns durch die Provinz Overijssel. Ich sag mal so: Es war eine Erfahrung.

Idyllisch auf den ersten Blick – so ein Foto kann man aber nur aufnehmen, wenn man außerhalb der Stoßzeiten Glück hat. Mehr zu diesem Ort demnächst in diesem Theater

in Giethoorn war Halbzeit unseres Overijsseltörns. Wir haben auf dem Törn soviel gesehen und erlebt, das sprengt den Rahmen meines Rückblicks. Ich habe im August versprochen, einen Törnbericht nachzuliefern.

Er ist sogar schon geschrieben. Ja, doch. Immerhin. Nur bebildern muss ich den Bericht noch. Da wird die Qual der Wahl wohl die meiste Zeit beanspruchen. Aber nun, da die dunkleren Tage auf uns warten, lest Ihr den Törnbericht als Überbrückung bestimmt auch noch gerne oder? Kann ja nur aufmuntern.

Brücken hatten wir reichlich in Overijssel. Selten soviel Zeit mit Überbrückung verbracht.

Rund um den 12 von 12 im September waren wir kurz im Pott. Zeit für ein gemütliches Treffen im Freundeskreis und Familienzeit. Der Frankfurter gab sich ein paar Tage die Ehre – es gab viel zu besprechen und zu planen. Bei ihm steht einiges an. Noch muss ich da den Mantel des Schweigens drüber breiten. Wenn alles klappt, dann hab ich zum Jahresende spannende News.

Die treuen Männer zuhause gaben alles, um nicht ganz von der Blütenpracht untergebuttert zu werden.

Der Sommer hatte noch nicht fertig – was für eine Zugabe!

Direkt danach ging es wieder zurück nach Heeg und auf Tour. Nach dem langen Spätsommertörn durch Overijssel wollten wir keine große Fahrt mehr machen, sondern uns ein schönes Ziel überlegen und dort eine gepflegte Auszeit verbringen.

Zurück in Heeg. Wie gut, dass ich noch ein paar leichte Sommer-Klamotten an Bord hatte.

Angedacht hatten wir den Ort Balk, dort waren wir lange nicht mehr. Am Tag des Aufbruchs checkten wir wie immer die diversen Wettervorhersagen. Alle Wetter-Veräppelungs-Apps waren sich ausnahmsweise einig: Eine ruhige Woche stand bevor, mal Regen, aber oft Sonne und vor allem wenig Wind.

Tja – wenn „Balk“ plötzlich wie Stavoren aussieht – dann hatten wir wohl Ijsselmeer-Sehnsucht und Sehnsucht ist bekanntlich ein Notfall !

Der letzte Törn des Jahres! Ans Ijsselmeer! Wer hätte das gedacht? Ich nicht. Aber genau das ist das Schöne an unserer Art auf dem Wasser zu leben und zu reisen: unverhofft kommt oft. Wenn ich da noch an unseren stürmischen Herbsttörn letztes Jahr denke, da wäre Ijsselmeer echt nicht drin gewesen. Dies Jahr war der Herbsttörn eher Spätsommertörn 2.0. Was für eine Zugabe! Der Sommer spendierte einen richtig großen Nachschlag.

Sonne, Sand, Glitzerwasser! Braucht man mehr? Nicht nur der Flusenbär war glücklich

Stavoren lieben wir bekanntlich sehr, für mich hat der Ort noch dazu Bedeutung seit meinen Kindertagen. Es ist immer schön, mit dem Boot eine Zeitlang in einem anderen Ort zu liegen und dort Teil des Lebens sein zu können. Wenn man mitten in einem Stadthafen liegt, einer Gracht oder einem Kanal – dann ist man genau das: Mittendrin. Teil des Ambientes und des Lebens dort. Wenn man das an einem Seelenort wie Stavorenort erlebt, dann ist es nochmal schöner.

Einer meiner liebsten Plätze in Stavoren – liegt etwas versteckt. Gut, wenn man weiß, wie man unauffällig hinkommt.
Schöner kann man nicht Fahrrad fahren – den ersten Teil der Zuiderzeeroute fahre ich immer, wenn wir in Stavoren sind. Macht mich einfach glücklich
Natürlich mit kurzer Pause im pittoresken alten Hafen von Hindeloopen

Wir genossen Hafenkino, Strandzeit, Fahrradtouren und: Wir haben sogar ein kleines bißchen „gearbeitet“ und Lesungen im literarischen Salon an Bord aufgenommen. Was ich damit Schickes mache, weiß ich noch nicht ganz genau, aber es gefällt mir wirklich gut. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Standbild aus dem Video „Lesung im literarischen Salon an Bord, erster Versuch“

Im Anschluß an Stavoren schauten wir noch kurz in Sloten vorbei – für eine Safari der anderen Art:

In Friesland sind die Elefanten los! Hier mitten auf der Brücke der Meeresphant!
Die interaktive Ausstellung „Elefantenparade“ in Sloten noch bis Ende Oktober. Anschließend werden die Statuen versteigert und einen Teil der Erlöse kommt den bedrohten Lebensräumen von Elefanten zugute. Auf Instagram habe ich bereits alle Elefanten in Sloten gezeigt. Im Blog kommen sie bestimmt auch nach und nach noch zum Einsatz.

Rückblog September 2026

Ihr seht: Wir waren schwer beschäftigt. Mit unterwegs sein, mit genießen, mit leben. Genug, um den Blog die nächsten Wochen ergiebig zu befüllen. Im September stand der Blog etwas hinten an. Außer dem 12 von 12 gab es meine komplett ernstgemeinte Beschwerde „Je älter desto schnief“ über das leider in späteren Lebensjahren weit verbreitetes Phänomen des Morgenschnupfens ohne Erkältung. Die Erklärung dafür gefiel mir nicht besonders, Euch vermutlich auch nicht. Aber wir haben schon eine Selbsthilfegruppe gegründet. Jeder ist willkommen.

Außerdem gab es von mir einen Artikel darüber, warum ich kein Coaching anbiete. Das wollte ich schon lange ausformuliert haben. Wobei – Anfragen wegen Coaching sind in der Regel immerhin wertschätzend. Und werden von mir ebenfalls wertschätzend, wenn auch abschlägig beschieden. Was man von diversen Kooperationsanfragen nicht sagen kann.

September war definitiv der Monat der dreisten Kooperationsanfragen. So geballt hatte ich es noch nie. Und da waren Klopper bei. Das nimmt echt Formen an. Können sich alle warm anziehen.

Was machen die roten Rosen? Weitere Saat aufgegangen?

Schon zweieinhalb Monat mit meinem E-Book „Wer rote Rosen will, muss sie selber pflanzen“ Bald läuft die 3-Monats-Frist ab, nach der ich mein Buch aus Kindle Unlimited rausnehmen könnte. Bis jetzt ist Unlimited nicht so der Bringer, das kann ich klar sagen. Es sind überschaubar wenige, die das Buch über dieses Programm gelesen haben. Wir werden sehen. Zumindest frisst das Programm kein Brot. An den wenigen Regentagen des September hab ich in meiner Schreibkajüte ein bißchen weiter gearbeitet an Teil zwei, offline arbeiten ging auf Tour einfach besser als bloggen (siehe Frage des Monats)

Dafür gibt es Neues von der Print on Demand Front. Der Captain hat das Fluchen eingestellt. Ich hoffe nicht nur vorläufig. Er ist zuversichtlich, den Casus Knacktus in Sachen Buchdruck gefunden zu haben. Wenn die Bootssaison zu Ende ist, werden wir einen Probedruck bestellen und dann….. bitte Daumen drücken.

Der Captain und der Flusenbär: Experten in Sachen docx -Dateien sehen Hoffnungsschimmer am Horizont.

Ganz ohne Daumendrücken mach ich jetzt hier in diesem Rückblick den Deckel drauf und komme zur wie immer komplett subjektiven

Statistik des Monats September

  • Serie des Monats: The Investigation – der Mord an Kim Wall ( bis Januar in der Arte-Mediathek
  • Buch des Monats: Wir werden jung sein von Maxim Leo
  • Erkenntnis des Monats: Bei manchen Menschen ist der erste Eindruck auch der beste, den sie je hinterlassen werden.
  • Re-Watch des Monats: Can a song save your life – bei Netflix
  • Recherche des Monats: „Hab ich watt anne Ohren?“ – Haldewitzka zur sogenannten Ästhetik des Naturalismus und der Frage, warum in Filmen und Serien nur noch genuschelt wird.
  • Unwort des Monats: Bundstegfehler (sprecht den Captain bloß nicht drauf an)
  • Interview des Monats: Ich – zum Thema Selbstbewusstsein und Schönheit in späteren Jahren. Im gedruckten AOK Gesundheitsmagazin, leider nicht online. Aber trotzdem gerne genommen von mir. Demnächst tauche ich bestimmt noch in der Rentner-Bravo auf.
  • Lied des Monats: Still – Karol G ft. Bruno Mars
  • Überraschung des Monats: Sommerurlaub am Ijsselmeer
  • Frage des Monats: Warum frisst Hotspot legen eigentlich so viel Akku auf dem Handy?
  • Entdeckung des Monats: Der Hafen Driewegsluis
Die alte Dreiwege-Schleuse. Hier treffen die Provinzen Friesland, Overijssel und Drenthe zusammen. Heute ist rund um die alte und neue Schleuse eine Halbinsel entstanden, die u.a. einen tollen Hafen bietet. Wir waren sehr begeistert.

Ausblick auf den Oktober:

Den Oktober begrüßen wir back im Ruhrpott. Termine. Machste nix. Sind aber auch schöne happy on weekdays Termine dabei. Mitte des Monats geht es dann noch einmal zurück nach Heeg. Das letzte Mal für dieses Jahr. Aber nicht mehr auf Tour. Wir werden ein paar Hafentage machen, das kriegen wir im Oktober noch gut geregelt an Bord. Plus ergiebiges NL-Shopping, damit wir über den Winter kommen. Und dann natürlich unsere Aquamarijn winterfest machen und ins Winterlager bringen. Das letzte Foto, welches ich im September gemacht hab, zeigt dann den weiteren Ausblick:

And finally: How September ended. Am30. September machten wir auf dem Rückweg in den Pott Rast im Gartencenter. Duiven enttäuschte wie immer nicht. Die größte Weihnachtsausstellung in NL ist eröffnet. Und ich war gerade mal bereit, ein paar Herbstblumen zu kaufen.

Allen ein schickes Wochenende und einen guten Start in den Oktober gewünscht. Wagt keinen Ausblick, den ich nicht auch wagen würde.

wegen better safe than sorry: Werbung wegen Namensnennungen (unbeauftragt, alles selbst bezahlt ) und Werbung in eigener Sache wegen Link zum Buch.

Und hier geht es zu den aktuellen Artikeln

Von Britta Langhoff

Britta Langhoff ist Expertin für Frauenthemen ab 50, Bloggerin und Autorin von Romanen über Heimat und Neuanfang. Sie schreibt zwischen Worten und Wellen von Bord in ihrer Schreibkajüte, Inspiration für Frauen ab 50 mutig älter werden und Freiheit genießen.

1 Kommentar

  1. Liebe Britta,
    wow, du bist im AOK-Magazin als Interviewgästin? Respekt, lach – genau dein Thema, gratuliere!
    Und auch für mich war der September die Sommerzeit des Jahres – verlässlich warm und sonnig, endlich konnten wir die Zeit draußen genießen.
    Willkommen Herbst, geh schnell und zieh auch den Winter direkt mit. Ich habe jetzt schon Lust auf Frühling, lach.
    Viel Erfolg mit deiner Online-Lesung, die Autorin sprechen hören – das werden deine Leser:innen würdigen!

    Herzliche Grüße
    Gabi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert