Wie schaust Du Fernsehen – linear oder gestreamt? Das fragt Eric von Bloggissimo im Rahmen seiner monatlichen Blogparade #relevant.
Spannende Frage, wie gemacht für mich. Wo ich doch immer sage, dass Streamingdienste quasi für mich erfunden wurden. Yau – damit ist meine Antwort bereits in der Einleitung gespoilert. Ist mir klar. Macht nichts.
Von linear zu gestreamt – Fernsehgewohnheiten im Laufe der Jahre
Ich bin so alt, ich weiß noch, dass Netflix als Online-Videothek startete und in Ausleihe „richtige“ Videocassetten verschickte. Ich bin auch so alt, dass ich mich noch an die graue Vorzeit erinnere, als es noch keine Streamingdienste gab. Damals…. wir hatten ja nichts, Ihr wisst schon. Es gab nur das, was wir heute lineares Fernsehen nennen. Feste Sendezeiten und ganz früher auch nur in ein, zwei, drei Programmen. Wer einen Krimi sehen wollte, musste um 20:15 vor der Glotze sitzen, sonst verpasste er den Mord. Wer Glück hatte – ich zum Beispiel – wohnte nahe der niederländischen Grenze und konnte auch Nederland 1 und 2 empfangen. Da gab es damals schon so manchen ausländischen Film in Originalfassung, ganz exotisch war das.
Lineares Fernsehen – keine Freude für Serienjunkies
Ich will nicht sagen, dass ich ein Serienjunkie bin, aber doch. Ich habe immer schon gerne Serien geguckt, die feste Sendezeit war mein Endgegner. Was für ein Ärger, wenn man unbedingt wissen wollte, wie es mit Annas Ballettkarriere weiterging, der eigene Ballettunterrricht aber länger dauerte und man nicht pünktlich zum Serienbeginn zuhause war. Oder wenn bei der Familie Drombusch auf einmal Onkel Ludwig fehlte und man nicht wusste, wo er sich wieder rumtrieb, weil man eine Folge verpasst hatte. Ein Elend. Fernsehzeitungen wurden bis ins Kleinstgedruckte gelesen, um doch eventuell noch einen Wiederholungs-Sendetermin zu finden.
Mit dem Videorecorder begann der Fortschritt
Der Videorecorder war dann die erste Revolution. Endlich unabhängig von Sendezeiten. Lieblingssendungen konnten aufgezeichnet und zu einer passenden Zeit konsumiert werden. Es gab auch Filme auf Videokassetten zu kaufen, eine beliebte Geschenkidee. Die Technik entwickelte sich weiter, von Videocassette zu CDs, der Effekt blieb der gleiche.
Anfang des Jahrtausends stellten ARD und ZDF erste Angebote in Mediatheken, ab 2014 gab es Streamingdienste auch in Deutschland und wir waren von Anfang an dabei. Mit Begeisterung.
Wie schauen wir heute Fernsehen?
Ich spoilerte es schon: bei uns wird fast ausschließlich über Streaming geschaut. Eine einzige Ausnahme bestätigt die Regel, dazu später mehr. Wir haben zwei Streaming-Dienste abonniert, dazu kommen die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender. Unser Home-Entertainment-Programm stellen wir uns selbst zusammen. Das hört sich jetzt so an, als würden wir unendlich viel Fernsehen gucken, dem ist aber nicht so. Wir haben immer eine Serie „in Arbeit“ und schauen an Abenden, wo sonst nichts anderes anliegt, eine Folge davon. Ab und an auch mal einen Film oder eine Dokumentation.
Nutzen wir noch öffentlich-rechtliche Fernsehangebote?
Aus dem öffentlich-rechtlichen Angebot schauen wir recht wenig, Tatort und Co. interessieren uns seltenst. Fündig werden wir eher bei den dritten Programmen. Wir suchen uns öfter was aus dem Angebot von Mare TV im NDR aus, der WDR beglückt uns mit „Lecker an Bord“ (wer hätte es gedacht) , auch Land und Lecker gucken wir manchmal, genauso wie Feuer und Flamme. Regelmäßig finden wir auch in der Arte-Mediathek Serien, die uns interessieren. Wir schauen besonders gerne skandinavische Serien, da ist Arte immer mal wieder ein guter Lieferant. Das war es schon an Nutzung der öffentlich-Rechtlichen.
Ich rege mich trotzdem nicht über die GEZ Gebühren auf, ich bin bekennende Radiohörerin und das Angebot des WDR finde ich sehr ordentlich. Außerdem ist der WDR-Verkehrsdienst ziemlich verlässlich. Ein bißchen was krieg ich also für mein Geld.
Nebenbei bemerkt: Ich höre auch Radio oft gestreamt und nicht linear. Es gibt einige Sendungen im Radio, die ich regelmäßig höre, die streame ich in der Regel. Ebenso nutze ich die Playlist-Angebote der Radiosender, vor allem die der niederländischen. Dabei lässt es sich prima bloggen.
Welche TV-Angebote nutzen wir gar nicht?
Nachrichten schauen wir gar nicht im Fernsehen, wir informieren uns über Online-Angebote von Tageszeitungen, plus ausgewählte Blogs plus Radio, bei mir auch NL-Radio. Wir haben uns in diesem Blog bereits lang und breit über die Rolle der Medien ausgetauscht – die Gründe für meine TV-Abstinenz im Punkt Nachrichten finden sich in diesem Artikel.
Talkshows konnte ich noch nie ertragen, auch Reality TV ist nicht meins. Bis auf ein gelegentliches Love is Blind Guilty Pleasure beim Streamingdienst. Da hab ich schon mal ein Autounfall-Phänomen. Man will nicht hingucken, kann aber nicht aufhören.
Wofür mache ich eine Ausnahme? Was schaue ich linear?
Die einzige Ausnahme ist bei mir die Fernsehshow Lets dance. Diese Show mag ich auch nach vielen Jahren sehr gerne. Lets dance gucke ich linear, das gehört für mich zum Reiz der Sendung dazu. Unter anderem auch deshalb, weil ich den zeitgleichen Austausch auf social media dazu mag. Virtuelles Rudelgucken sozusagen. Ich sage dafür aber keine Einladungen oder Termine ab. Wenn ich einen Abend verpasse, ist das aber so. Ich schaue nicht zu einem anderen Zeitpunkt, sondern guck mir nur ein paar Highlights an.
Fernsehen an Bord – geht auch. Aber anders.
Wenn wir an Bord sind, ist es etwas anders mit unseren Fernsehgewohnheiten. Wir haben zwar tatsächlich einen Fernseher im Boot mit erstaunlich leistungsfähiger Schüssel, die wir vom Vorbesitzer geerbt haben. Wir selbst hätten das niemals gekauft. Aber jetzt könnten wir theoretisch zig TV Programme aus aller Welt empfangen. Praktisch – machen wir das nie. Es sei denn, es kommt Lets dance. Dann darf die Schüssel ran.

Unsere Streamingdienste haben Urlaub, wenn wir an Bord sind. Dafür bräuchten wir besseres direktes Internet an Bord. Wäre machbar, würde ich auch investieren, ist aber aufgrund der Steuergeräte solcher Angebote eine Frage der Verbrauchsbatterie. Derzeit behelfen wir uns damit, dass wir daheim eruieren, welche Serien eine Offline-Möglichkeit bieten. Die laden wir dann zuhause runter und gucken an Bord über den Laptop. Allerdings noch weniger als zuhause, weil – Hafenkino sticht Heimkino. Um Längen.
Ist die Frage linear oder gestreamt eine Frage des Alters?
Natürlich möchte ich als Best-Ager-Bloggerin auch dieser Frage in meinem Beitrag nachgehen. Ich beantworte die Frage, ob Fernsehgewohnheiten eine Frage des Alters sind, aber nur aus meiner persönlichen Beobachtung. Soweit ich das bei meinen Kindern und deren Freunden sehe, schauen die Jüngeren fast ausschließlich über Streaming. Öffentlich-rechtliche Angebote werden in dieser Generation – wenn überhaupt – allenfalls an Wahlabenden genutzt.
In meinem Bekanntenkreis haben alle einen oder mehrere Streamingdienste abonniert und stellen sich einen Großteil ihres Home-Entertainment-Programm selber zusammen. Von einigen weiß ich, dass sie allerdings Nachrichten noch ganz old school linear gucken. Für mich persönlich gehört stressfreies Serien oder Filme gucken über Streaming zum entspannt älter werden dazu.
Serien oder Filmtipps gefällig?
Eric schreibt in seinem Aufruf für die Blogparade, der Beitrag könne gerne auch eine Gelegenheit für Tipps sein. Ich fürchte nur, wenn ich einmal damit anfange, dann wird das episch. Eine stupide Auflistung möchte ich hier auch nicht bringen. Deswegen beschränke ich mich auf drei Serientipps:
- Daisy Jones and the six – Eigenproduktion für Amazon Prime. Mit einer hinreißenden Riley Keough, mit produziert von Reese Witherspoon. Die Serie erzählt im Stil einer Doku und Rückblicken die fiktive Geschichte einer Rockband in den 70igern – inspiriert von der Bandstory Fleetwood Mac. Die Wucht der Serie hat mich umgehauen – das Beste, was ich bisher in diesem Jahrtausend gesehen habe. Ich beneide jeden, der die Serie noch vor sich hat. 1 Staffel, 10 Folgen, eigens für die Serie komponierter Soundtrack.
- The Newsreader – eine Serie über eine australische Nachrichtenredaktion in den 80ern. Hört sich trocken an, ist es aber nicht. Ungemein spannend, großartige mir bis dato unbekannte Schauspieler, was ich als ein großes Plus empfinde. Wir haben es an Bord durchgesuchtet und warten gespannt auf die 3 Staffel. Bisher 18 Episoden in 2 Staffeln. Nur teilweise synchronisiert. Noch bis Februar 2026 bei Arte verfügbar.
- Und weil bald Weihnachten ist: Die einzige Weihnachtsserie, die ich ganz unzynisch empfehle ist Weihnachten zu Hause bei Netflix. Zum Niederknien schön, zum Heulen anrührend, zum Lachen schräg, anbetungswürdige Schauspieler. Trotz wunderschöner Kulisse kein bißchen kitschig. Norwegische Dramedy – für echtes Hygge Feeling. 12 viel zu kurze Folgen in 2 Staffeln.
Ihr merkt, mein Herz schlägt nicht nur für Bücher, sondern auch für gut erzählte Serien und Filme. Früher habe ich auch Serien-Rezensionen geschrieben, das hab ich mir aus denselben Gründen wie bei Buch-Rezensionen abgewöhnt. Aber habt Ihr Lust auf mehr schön zum gucken Tipps und gegenseitigen Austausch? Ich hau gerne nochmal eine Liste raus als kleinen Wegweiser durch den Dschungel der Angebote.

Erzählt mir gerne, wie Ihr Fernsehen schaut. Nutzt Ihr Streaming oder schaut Ihr noch linear? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Oder schreibt direkt einen eigenen Beitrag und nehmt an der Blogparade teil. Oder beides. Das geht auch.
wegen better safe than sorry: Kennzeichnung dieses Beitrags als Werbung wegen Namensnennungen, unbeauftragt, nicht gesponsert, alles selbst bezahlt. Nennungen dienen lediglich der Klarstellung, Vollständigkeit oder sind Empfehlungen von mir (geht mir dieser Kennzeichnungs-Irrsinn auf die Nerven, aber Pferde Apotheke und so)
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Liebe Britta,
ich bin altmodisch und schaue hauptsächlich linear. Wegen Fußball habe ich Prime und Sky (inkl. Festplattenrecorder) als Streamingdienste abonniert und nutze die gelegentlich. Und ich schaue tatsächlich auch DVD/BluRay, Filme und Serien. Wie gesagt, hoffnungslos altmodisch. 😊
LG, Uli
Lieber Uli
ich sach ma so: altmodisch vielleicht, hoffnungslos nicht. Das ist ja das Schöne, dass jeder es so halten kann, wie er will. Aber wenn Du Prime hast – falls Du in Deinem Rentner-Stress mal Zeit hast, dann kannst Du ja Daisy Jonees gucken 😉
LG Britta
Hach, außer dass wir kein Boot haben, ähneln sich unsere Schau-Gewohnheiten sehr! Wir haben das lange TV-Kabel, das immer irgendwo sichtbar war und im Weg lag, aus dem Wohnzimmer verbannt und schauen nur noch per Streaming, wichtige Ereignisse wie Fussball-WM ausgenommen.
Mich hat Werbung früher schon sehr genervt und nervt mich, so habe ich das Gefühl, jetzt im Alter noch mehr. Wie herrlich, dass fast alle Streamingdienste ohne Werbung auskommen, da gönnen wir uns mittlerweile sogar 4 und ja, wir achten tatsächlich beim Buchung unserer Campingplätze darauf, dass gutes WLan vorhanden ist, eben weil wir es genießen, auch im Urlaub unsere Serien & Dokus schauen zu können.
Wir sind gar keine Sportgucker, von daher fällt das bei uns auch weg. Nur auf dem Boot, sind wir schon mal gefragt bei solchen Ereignissen, ob man bei uns nicht ein wichtiges Spiel gucken könne. Das machen wir dann auch, bißchen live Rudelgucken auf dem Wasser macht dann doch Spaß.
Werbung krieg ich ja nur bei Letsdance mit und da guck ich in den Werbepausen sowieso meistens auf social media, wie da die Unterhaltung so läuft. Dann plätschert das so an mir vorbei. Nervig finde ich das allerdings auch. Die Werbung bewirkt bei mir meistens das absolute Gegenteil.
Häfen haben meist mieses W-Lan, so meine Erfahrung. Streaming schafft man da meistens nicht. Da kann man schon froh sein, wenn ein Video auf YT mal läuft.
Sehr schön meine Liebe. Wirklich ein toller Blogbeitrag und schöne Erinnerungen. Herzallerliebst wie sich der Flusenbär es sich auf der Couch zur Fernsehzeit gemütlich macht. Weiss noch genau als ich Ende der 80er Abends nach der Arbeit mit meinen Azubikollegen in den Videotheken von Kölle rumgeschlichen bin. 😂 Damals war es nicht leicht den passenden Film zu finden. Meistens entschied derjenige, der auch das Abspielgerät besaß. Machste nix, es gab ja nur 1,2 und einen Privaten aber auch nur, wenn die Antenne richtig eingestellt war. Das waren noch Zeiten mit Dallas, Denver, Falcon Crest, Dornenvögel usw. – wenn die Serien liefen, durfte bei uns keiner stören oder dazwischenquatschen geschweige anrufen. Eine Todsünde! Meine Mutter sorgte an Serientagen dafür, dass wir überpünktlich vor der Flimmerkiste saßen 😂
Heutzutage streamen wir. Oftmals ziehen wir uns einen Serienmarathon rein. Märchen und Liebesschnulzen müssen auch mal sein sowie der ganze Weihnachtskitsch. Linear schauen wir kaum noch…zappen zwar durch, hängen bleibe ich spontan bei Tier- oder auch mal Reisedokus.
Wenn wir mit dem Boot unterwegs sind, benötigen wir keine Glotze. Es gibt ja überall vielfältiges Kino zu sehen…und ganz besonders interessant ist natürlich immer noch das Hafenkino. 🙌🤩😂
Ach ja – die Videotheken ! Das waren noch Zeiten. Ich war damals ganz froh, als es statt der ollen Cassetten endlich DvDs gab. Bei den Cassetten hatte ich immer Angst, dass die kaputtgehen und wir die dann bezahlen müssen :))
Die Serien der 80er ! Das waren schon Knaller. Ich glaub, die letzte Serie, die ich im TV gesehen habe, war Sex and the City. Das hat mich dann aber so genervt, dass ich irgendwann auf DvDs davon umgestiegen bin. Wo sind die eigentlich hingekommen? Grübel …..
Wenn Du Weihnachtskitsch und Märchen magst, dann guck mal Weihnachten zu Hause auf Netflix. Das wirst Du mögen. Du wirst auch lachen und heulen gleichzeitig. Das ist wirklich schön. Vertrau mir !
Diese Drombuschs habe ich früher auch gerne geguckt. Aber in den frühen 80er Jahren hatte man auch keine große Wahl. Da gab es ja nur drei Programme.
Heute ist die Auswahl um ein Vielfaches größer. Aber so ein bisschen fehlt mir das gemeinsame Gesprächsthema. Nach einer Folge von Wetten Dass oder anderen Samstagabend-Shows wurde in den Tagen danach ausführlich darüber geredet. Das gibt es in dieser Form heute nicht mehr.
Wir haben tatsächlich vor einiger Zeit mal einen Drombusch – Re-Watch gemacht. Hat immer noch Spaß gemacht. Das war schon eine schöne Serie, muss man wirklich sagen.
Ja, das stimmt. Ein gemeinsames Gesprächsthema gibt es nicht mehr. Ich hab früher auch gerne Lindenstrasse geguckt, das war im Büro Montags auch Gesprächsthema. Fehlt mir.
Und als die Kinder noch klein waren, haben wir mit ihnen zusammen Wetten Dass geguckt. ich fand das immer eher uninteressant, aber ich mochte es, das gemeinsam mit den Kindern zu gucken.
Vielleicht bleibe ich deshalb auch Letsdance treu, weil ich dazu den Austausch auf social media so schön finde.
Serientipp: modern familiy
Streaming hier: Mediatheken von GEZ finanziert
Radio: Privatkunden
Live-TV: quasi gar nicht
Nachrichten im TV: gar nicht
Filme: Aufzeichnungen auf Festplattenrekorder oder gekaufte DVDs. Warum kein bezahlter Streamingdienst? Die haben entweder nicht die gewünschten Serien oder nicht alle Staffeln. Sind zu teuer im Vergleich zum Kauf von DVDs. Noch Fragen, wie der Keller aussieht?
Schlaf gut!
Ab und an kaufen wir auch noch Serien, dann aber als Dateien, so können wir diese dann offline auf dem Boot gucken.
DvDs haben wir auch noch von früher, die lagern allerdings auf dem Dachboden. Meiner Meinung nach könnten die ruhig ausgemustert werden, aber da ist – noch – der Gatte vor.
Was meinst Du denn mit Radio Privatkunden ?
Privatradio also Privatsender sollte das heißen – nicht Öffentlich-Rechtlich. Autokorrektur …
Konkret höre ich Rock Antenne Hamburg und Radio Bob.
Ah, okay. Ich dachte schon, es gäbe noch was Spannendes im Radiobereich, was mir bisher entgangen wäre. Radio Bob kenn ich auch , das läuft schon mal beim Sohnemann !
Was ganz anderes: Kennst du die Website https://www.buurtaal.de/ ? Könnte dir gefallen. Kannst den Kommentar gerne löschen, wenn du den Link dahin hier nicht haben möchtest.
Ja, kenn ich die Seite. Schau ich auch ab und an rein, schön und aufwendig gemacht.
Wir halten das ungefähr so wie ihr. Wenn wir abends mal in die Glotze schauen wollen, dann gibt es meistens eine Folge Netflix oder aber auch sehr gerne was aus der ARTE Mediathek. Privatfernsehen ist für uns nicht zu ertragen, daher gibt es das auch nicht. Im WoMo schauen wir, wenn überhaupt, mal etwas auf dem Laptop. Das war‘s auch schon.
Ich erinnere mich übrigens noch ganz gut daran, wie ich früher immer aufstehen musste, wenn meine Eltern was anderes im Fernsehen schauen wollten. Die lebendige Fernbedienung sozusagen.
Die lebendige Fernbedienung ! Hihi – die hatte ich ganz vergessen. Stimmt.
Die Arte-Mediathek finde ich auch wie gesagt wirklich gut. Da gucke ich regelmäßig rein, um zu schauen, was es Neues gibt. leider ist da ja fast alles zeitlich eng begrenzt, da muss man sich teils schon ranhalten mit dem gucken.
Also wir haben den Streamingdienst vom großen A abonniert und jetzt über den Winter auch wieder das große N! Das wird im Frühling aber wieder gekündigt denn dann sind wir wieder so viel draußen dass wir nur wenig schauen…!
Der Drachentöter schaut viel „Lokalzeit“, „Feuer und Flamme“ liebt er auch und „Strangest Things“! Wir schauen noch einiges im „normalen“ Fernsehen, nehmen es über Festplatte aber oft auf und schauen es dann später! Ich schaue tatsächlich viel TLC da die ein sehr großes true crime Sortiment haben…! Bei den Öffentlichen schaue ich ganz gern „Wer weiß denn sowas“! Und mit meiner Mutter schaue ich oft „Das perfekte Dinner“! Das ist bei uns so ein Ritual geworden um ihr am Vorabend noch etwas Gesellschaft zu leisten…!
TLC musste ich erst googeln, aber da wir ja kein Kabel mehr haben – klar, dass ich das nicht kenne. True crime hat das große N doch auch so einiges zu bieten.
Wir nehmen gar nichts mehr auf, den Recorder haben wir auch abgebaut, der stand da eigentlich immer nur noch zum abstauben rum.
Das perfekte Dinner hab ich tatsächlich noch nie gesehen :))
Und bei der Lokalzeit und anschließender AKS war ich bei der Nummer mit der Krankenschwester:in raus. Das war mein Abschied vom linearen Fernsehen. Bis dahin lief das bei uns auch regelmäßig. Aber in dem Moment bin ich aufgestanden, hab den Fernseher ausgemacht und verkündet, das war es. Ich bin einfach zu alt, um mich für blöd verkaufen zu lassen.
Ich sitze mit meinem Buch neben meinem Mann, der auf YouTube Videos guckt wie jemand etwas repariert, renoviert, baut oder in Höhlen rumkriecht. Wir haben zwar Prime, nutzen es aber kaum. Auf dem Dachboden horten wir sogar noch DVDs – beides wohl ein Fall für Deinen Artikel Death clean. Mediatheken sind eine feine Sache. Den Tatort um 20.15 Uhr schaffen wir meistens nicht ohne dass einer von uns einschläft.
Der Fernseher läuft bei mir höchstens mal beim Bügeln. Aber in der Zeit in der ich was interessantes suche wär ich wohl auch dreimal mit Bügeln fertig. In unserem Wohnmobil ist ein Fernseher verbaut, aber ich wüsste nicht, wann wir das letzte Mal unterwegs die Antenne ausgefahren haben.
Serien finde ich schon bei Büchern schlimm. Bis da was neues kommt hab ich oft vergessen um was es geht.
Nach Deinen Tipps geh ich trotzdem mal gucken, vielleicht wird das mit Prime und Serien und mir doch noch was – zumindest beim Bügeln.
Dazugesenft obwohl nicht viel dazu zu sagen …
Liebe Grüße vom hinterm Mond
Beim Bügeln guck ich nie was, allenfalls Musik läuft dann. ich kann beim Bügeln so prima nachdenken, Gedanken schweifen lassen, da bin ich meine eigene Unterhaltung :))
Ich liebe Serien, auch bei Büchern durchaus okay für mich. Ich mag es, wenn man einen Charakter über längere Zeiträume begleitet und ich finde es auch ganz entspannend, sich nicht dauernd auf neue Protagonisten und Orte einstellen zu müssen. DvDs haben wir auch immer eine Menge, da wäre ich auch schon längst mal für eine große Runde death cleaning :))
liebe Grüße von der Serienheldin
Wir nutzen beides, Streamingdienste und die Öffentlich Rechlichen sowie Privatsender. Da wir unterschiedliche Fernsehgewohnheiten haben gibt es für jeden einen eigenen Fernseher. Ich schaue eher Dokumentationen und Regionalprogramme. Vielleicht werde ich mal deinen Serientipp Daisy Jones and the six anschauen. Allein schon wegen der Mucke 😀
Liebe Grüße
Sabine
wir haben tatsächlich nur einen Fernseher. Aber ab und an guck ich auch mal was auf dem Laptop, das ist ja der Vorteil, wenn man über’s Internet guckt.
Ja, guck das mal. Bei Dir fällt mir noch was anderes ein, was Dir an der Serie gefallen könnte. Nämlich die Mode. So detailgetreu und liebevoll, echte Hingucker dabei.
Liebe Grüße
Britta
Moin Britta,
linear schauen wir nur noch in Ausnahmefällen wie etwa bei Wahlen, Sportveranstaltungen oder irgendwelchen Katastrophen.
Unabhängigkeit von Sendezeiten, Framing und/ oder übermäßige Werbung sind die Hauptgründe dafür.
Und, hüstel, eventuell liebe ich es auch, Serien durch zu „süchteln“ – habe mich gerade eben erst in einem anderen Blog dazu geäußert – ich sehe das durchaus kritisch, aber wenn der Geist auch willig ist, so muss er sich doch hin und wieder dem schwachen Körper unterordnen.
Mein Körper war in den letzten Tagen übrigens wirklich so angeschlagen, dass es mich lang hingehauen hat. Eine seichte Serie, die ich dabei gestreamt habe (und nur gehört, zum Sehen reichte es nicht) bildete willkommene Hintergrunduntermalung und Einschlafhilfe. Ich habe als Kind kaum je Hörspiele genutzt, keine Ahnung warum nicht, finde es jetzt in Krankheitszeiten aber durchaus hilfreich, sich ein wenig berieseln zu lassen.
LG
Marie
Liebe Marie,
erstmal weiter gute Besserung.
Ich geh jetzt mal davon aus, dass Du Binge Watching kritisch siehst und nicht das Serien gucken an sich. Mir liegt das Binge-Watching überhaupt nicht, nach höchstens 2 Folgen bin ich erstmal raus. Ich mag es, in Ruhe über das Gesehene nachzudenken. Auch wenn ich dringend wissen will, wie es weiter geht. Aber ich find das auch nicht schlimm, wenn es anderer machen. Letzten Endes ist es ja nichts anderes, als wenn man sich von einem Buch nicht losreißen kann. Das passiert mir dann eher schon mal.
Hörspiele, Podcasts, Hörbücher sind auch so gar nicht meins. Warum, kann ich gar nicht genau sagen. Ich hör hingegen gerne Radio, da auch schon mal Reportagen und auch Interviews. Wobei ich im wiederum ungerne im TV Gesprächsrunden zuschaue.
Pfleg Dich und bessere Dich schnell – mit Unterstützung von allem, was Dir gut tut
LG Britta
Ich liebe es, vorm Fernseher wegzudämmern – natürlich nur, wenn man sich nicht gerade etwas spannendes beim Streaminganbieter rausgesucht hat. Daher läuft bei uns beides, abhängig vom abendlichen Müdigkeitsgrad. Und zappen lässt sich linear einfach am besten, da bin ich schon über die schönsten Reportagen gestolpert. Und ganz furchtbare Guilty Pleasures – mit meinem Mann schaue ich hin und wieder „Verpfuscht“. Wer je über Beauty-OPs nachgedacht hat, lässt danach die Finger davon…
Liebe Grüße!
Oh je – was es alles gibt. Von „verpfuscht “ hab ich noch nie gehört. Aber wenn man sich so diverse Fotos in social media anguckt, finde ich schon sehr vieles verpfuscht, was einem da so entgegen „lächelt“ – insofern sie noch lächeln können. Aber ich verstehe das. Ein guilty pleasure braucht man. Keine Frage!
Schon interessant, wie unterschiedlich Fernsehgewohnheiten sind. Ich kann zappen überhaupt nicht ertragen, das macht mich sofort nervös. Und wegdämmern vorm Fernsehen ist auch nicht so meins. Ich hab dann immer Angst, dass mir die Brille runterfällt oder ich mich darauf lege. Und ohne Brille kann ich halt nichts sehen :))
Liebe Britta, ich bin auch noch mit Videokassetten aufgewachsen :).
Das Lineare TV nutze ich gar nicht mehr. Ich finde nichts mehr interessantes. Dafür gibt es bei mir Netflix und ich finde es entspannt, dass ich mir meine eigenen Interessen zusammenstellen kann.
Liebe Grüße!
Ich mag es auch, mir mein eigenes Programm zusammen zu stellen. In Summe hat das bei mir auch Fernsehzeit auch reduziert.
Es verwirrt die Leute immer, wenn ich zu verstehen gebe, dass ich kein Smartphone besitze und nicht streame, aber trotzdem nahezu gar keinen ÖR gucke. Nie Tagesschau, nie Tatort.
„Wie, nie Tagesschau? Woher kriegst du deine Nachrichten?“
„Zuhause auf dem Laptop, im Browser. Die Tagesschau geht nur 15 Minuten, da wird viel Tagesgeschehen gar nicht erst erwähnt. Oder glaubst du *ernsthaft,* dass man alles in diese Viertelstunde quetschen kann?“
Früher hab ich mal ganz gerne Tagesthemen geguckt – das fand ich der Länge wegen informativer. Das war aber auch noch vor den Zeiten des Internets….