Älter werden – ändert sich unser Geschmackssinn?

Veröffentlicht am 16 Kommentare zu Älter werden – ändert sich unser Geschmackssinn?
Symbolbild Geschmackssinn im Alter, ein Fischbrötchen Garnelen, ein Fischbrötchen Matjes, hat das früher besser geschmeckt

Früher hat alles besser geschmeckt! Habt Ihr das auch schon mal gesagt? Und Euch gedacht: Das muss an der Verarbeitung liegen. Die Lebensmittelqualität ist nicht mehr so gut wie früher. Wäre möglich. Vielleicht ist es aber ganz anders und die Gründe dafür liegen bei uns selbst. Möglicherweise hat sich unser Geschmackssinn mit zunehmendem Alter verändert. Kann das sein?

Verändert sich der Geschmackssinn im Alter?

Wie komme ich auf dieses Thema? Nun: Im Blogartikel „Entspannt älter werden – aber wie?“ fragte ich, welche Themen Euch dazu bewegen, worüber wir hier im Blog reden sollen. Eure Anregungen waren bunt gemischt und vielfältig, so wie wir 50plus Liebeleins eben auch. Als erstes rausgepickt hab ich mir eine Frage meiner Blogfreundin Gina:

Ändern sich bei Euch auch Geschmäcker bei Lebensmittel und Düften, seit Ihr älter werdet?

Spannende Frage. Fand ich sehr interessant. Vor allem auch, weil ich persönlich mir nie Gedanken zu altersbedingten Veränderungen des Geschmackssinns gemacht habe. Aber mir fielen spontan Dinge ein, die „früher besser geschmeckt haben“ und die ich nie mit einem geänderten Geschmackssinn in Verbindung gebracht hätte. Gina hingegen brachte die veränderten Geschmäcker mit ihren eigenen Sinnen in Verbindung. Ich wurde neugierig und bin dieser Frage mal nachgegangen. Unter anderem habe ich die Frage – in Abstimmung mit Gina – auch in meinen sozialen Medien gestellt.

Wie konnte ich das jemals essen?

Gina selbst sagt: „beim Geschmack vom Essen werde ich immer ‚krüscher‘. Heißt, ich esse nicht mehr alles. Das liegt nicht unbedingt daran, dass vieles heutzutage an Geschmack verloren hat. Z.B. : Grützwurst, gebraten in der Pfanne – mochte ich früher. Nun finde ich es vom Geruch und Geschmack ekelig. Oder ein Stück Lachs – davor schüttel ich mich jetzt“ Eine Bootsfreundin von Insta, Juemi sagt: „Ich für meinen Teil kann nur sagen, das ich heute viele Dinge nicht mehr mag, die ich Anfang 20 oft gegessen habe. Ich frage mich sogar heute, wie konnte ich das jemals essen?“

Unsere Geschmackswahrnehmung unterscheidet zwischen süß, sauer, salzig und bitter. Die wahrgenommen Veränderung des Geschmacks bezieht sich auffällig oft auf sauer oder bitter. Sauer z.b. scheint generell nicht mehr lustig zu machen und wird oft abgelehnt. Auch bittere Sachen werden öfter genannt, wie bitter schmeckendes Gemüse. Chicoree z,b, Auch die eher bittere grüne Paprika wird genannt, rote oder orange Paprika hingegen geht noch.

Das schmeckt nicht mehr so, wie ich es kenne

Das mit der grünen Paprika z.b. kann ich nachvollziehen. Die mochte ich nie besonders gerne, aber heute lass ich die komplett außen vor. Oder Rosenkohl z.b. brauch ich auch überhaupt nicht mehr. Selbst der früher sehr geliebte Spargel läuft bei mir unter: Das schmeckt anders, als ich es gewohnt bin und wird mit reichlichst Hollandaise übergossen. Was ich bei mir selber seit einiger Zeit feststelle: Ich habe ab und an richtige Gelüste. So wie damals in den Schwangerschaften. Auf Fisch z.b. oder auf frisch gepressten Orangensaft. Als ob mir der Körper signalisiert, woran es mangelt.

Fischbrötchen Matjes und Garnelen, Geschmack im Alter geändert

Und was sich krass geändert hat: Ich hab mehr Lust auf süße Dinge. Früher war ich gar nicht so ’ne Süße, das konnte ich gut liegen lassen. Wenigstens etwas. Heute mag ich z.b. Kuchen sehr viel lieber als früher. Dumme Sache. Wenn der Geschmack sich schon ändert, wie wäre es denn dann mal mit Gelüsten auf Radieschen gewesen? Ich zitiere meinen Insta-Freund Heinz vom Palyka Corre Account: “ Ich bin der Meinung dass die Vitamine und sonstiges gesundes in den falschen Lebensmittel sind“ Ja, wo er Recht hat. Heinz sagt übrigens, dass sich bei ihm der Geschmack gar nicht geändert hat.

Warum verändert sich der Geschmackssinn im Alter?

Meine nicht repräsentative Umfrage hat also ergeben: Ja, unser Geschmack bzw. unser Geschmacksempfinden ändert sich im Laufe des Lebens. Das hat mehrere Gründe. Zum einen haben wir im Laufe unseres Lebens viel probiert und vielleicht auch experimentiert. Wir kennen schlicht mehr Alternativen und bilden unseren eigenen Geschmack heraus. Juemi sagte treffend: „Mein Geschmack ist viel feiner geworden als früher. Ich könnte heute z.b. keine Fertiggerichte mehr runterkriegen“ Kann ich nachvollziehen.

Aber es gibt auch andere, eher körperliche Gründe. Die Geschmacksrezeptoren ändern sich im Alter. Je älter wir werden, desto mehr nimmt die Anzahl und die Dichte unserer Geschmacksknospen ab, habe ich gelernt. Man beginnt sein Leben mit rund 10.000 Geschmacksknospen, mit 40 hat man noch rund 5.000, im sehr hohen Alter mit Glück vielleicht noch 900. Huch. Generell ändern sich alle unsere Sinne im Alter und der Geschmackssinn ist einer davon. Dementsprechend ist das Thema Ernährung im Alter eines, welches wir nicht unbedingt komplett neu, aber etwas anders denken sollten.

Wie verändert sich der Geschmacksinn im Alter?

Der Geschmackssinn wird im Alter also schwächer und verändert sich dementsprechend. Stark lässt z.b. das Empfinden für Salz nach. Unironisch: Wer kennt sie nicht? Die älteren Leute, die alles, was auf den Tisch kommt, nachsalzen. Wenn man so drüber nachdenkt – das ist echt so. Saures und Bitteres nehmen viele stärker wahr als früher und finden das dementsprechend eklig. Was zu Ginas Grützwurst passt. Und auch für meine neu entstandene Kuchenliebe gibt es eine Erklärung: Die Fähigkeit, Süßes zu schmecken, bleibt dem Menschen am längsten erhalten. Nur wie Ginas Ekel vor Lachs in diese Erklärungen passt – das habe ich noch nicht herausgefunden.

Verändert sich auch der Geruchssinn im Alter ?

Ja. Auch unsere Riechzellen erneuern sich nicht mehr im gleichen Tempo wie früher. Je älter wir werden, desto differenzierter nehmen wir Düfte wahr und empfinden sie als angenehm oder eben nicht. Gina z.b. sagt: „Extrem blumige oder süßliche Düfte mag ich überhaupt nicht mehr“ Dem schließen sich einige an. Ich mochte diese Düfte noch nie, heute empfinde ich sie als regelrecht unangenehm. Ich mochte schon immer eher holzige oder herbe Düfte, dem ist heute auch noch so. Aber ich mag heute auch ganz leichte, frische Düfte, die früher so gar keinen Reiz auf mich ausgeübt haben. Riechen und schmecken liegen übrigens eng beieinander. Klar, wenn ich einen Apfel rieche, will ich keine Birne essen. Wir verarbeiten Gerüche auch im Gehirn, Gerüche sind also zum Teil auch erlernt. Riechstörungen im Alter sind übrigens eher selten, aber unser erlerntes Riechverhalten intensiviert sich.

Was tun bei Geschmacksverlust im Alter?

Ich finde meine neu gewonnenen Erkenntnisse selbst ganz spannend. Man lernt ja nie aus. Aber was tun wir jetzt mit diesen Erkenntnissen zu den altersbedingten Verändungen unseres Geschmackssinns? Man könnte natürlich die Konsequenz ziehen und sich in der Hauptsache von Kuchen ernähren. Problem gelöst. Nein – natürlich nicht. Mangelernährung im Alter will ja jetzt auch keiner. Gesundheit und Wohlbefinden stehen bei uns allen wohl ganz oben auf der Liste.

Wie fördern wir unseren Geschmackssinn, wenn wir älter werden? Ich bin dafür: Wir füttern unseren Geschmackssinn. Im Wortsinn. Früher haben wir doch auch gerne neue Dinge probiert, sei es auf Reisen oder bei Bekannten. Und mit Gelassenheit altern soll ja ganz und gar nicht bedeuten, dass wir in unserem Alter nicht mehr offen für Veränderungen sind. Ganz im Gegenteil. Ich für meinen Teil starte jetzt vermehrt das

Experiment Geschmackssinn

Vielleicht schmeckt mir ja jetzt was, was ich früher partout nicht mochte. Und wenn nicht – noch gibt es nur wenig, was mein Jungspund an Ehemann gar nicht mag. Wenn ich meine Experimente nicht mag, er wird sie brav auffuttern. Was ich seit einigen Jahren intuitiv viel mehr mache als früher: Ich experimentiere gerne mit Kräutern, mein Gewürzschrank ist mittlerweile wirklich gut sortiert. Das werde ich noch verstärken. Ich mag z.b. seit einiger Zeit den Geschmack von Petersilie sehr gerne. Petersilie ist auch echt vielseitig einsetzbar. Und besser als pfundweise nachsalzen ist das allemal. Was für experimentelle Tipps habt Ihr denn so, um Euer Essen wohlschmeckend aufzupimpen?

„Früher hat alles besser geschmeckt“

Und damit wären wir wieder am Ausgangspunkt. Wir haben Recht, wenn wir sagen, dass manche Dinge früher besser geschmeckt haben. Richtigerweise muss es aber heißen: Manche Dinge haben UNS früher besser geschmeckt. Es liegt gar nicht unbedingt an veränderter Herstellung oder an schlechterer Qualität – es liegt auch an uns. War mir nicht so klar. Vielen Dank, Gina für diese Anregung. Jetzt, wo wir klarer sehen – damit kann man ja arbeiten.

Fazit zum Thema Geschmackssinn im Alter

Sagen wir uns also: Ja, ok, dann ist das so. Der Geschmacks-und Geruchssinn ändert sich. Nehmen wir auch das entspannt und sehen es positiv: Ein guter Anstoß für mehr Experimentierfreude. Und wenn unser Essen uns fader schmeckt – ja, Du meine Güte. Dann würzen wir halt nach. Das ist doch ein gutes Sinnbild auch für die anderen neue Wege, die wir ganz gelassen noch beschreiten werden.

Erzählt mal. Findet Ihr Euch wieder in diesem Artikel? Geht es Euch ähnlich mit dem Geschmacks-und Geruchssinn? Oder empfindet Ihr es komplett anders? Tipps und Anregungen zum Experiment Geschmackssinn werden jederzeit gerne genommen.

Ich danke Euch

Ich liebe Euer Engagement sehr. Ihr wisst ja: Es ist mein erklärter Wunsch, dass dieser Blog nicht nur meine, sondern auch Eure Spielwiese ist. Auf der wir über die Themen, die uns in der zweiten Lebenshälfte bewegen, wertschätzend sprechen. Ich danke Euch für die Anregungen, die Ihr mir unter dem Artikel „Entspannt älter werden“ gegeben habt. Gut und schön, dieses Entspannt älter werden philosophisch und globalgalaktisch zu betrachten. Aber auch eben eher theoretischer Art.

Erfahrungsaustausch und erste Erfolge

Ich freue mich, gemeinsam mit Euch diese Kategorie kleinteiliger und hilfreich anzugehen. Ich werde all Eure Themen nach und nach aufgreifen. Weitere Wünsche und Anregungen werden jederzeit gerne entgegen genommen. Der nächste Artikel beschäftigt sich auf vielfachen Wunsch mit dem Thema Hautpflege ab 50 – was ändert sich? und ist als Erfahrungsaustausch angelegt. Euch erwarten dort etliche Beobachtungen und Erfahrungen, die mir bekannte Frauen und Männer gemacht haben. Auch in den Kommentaren ist schon eine Menge los. Also keine Sorge – das ist kein weitere Influencer Artikel zum Thema.

Von Britta Langhoff

Bloggerin und Autorin

16 Kommentare

  1. Rosenkohl, ja das ist so eine Sache… als Kind konnte man mich damit jagen. Meine Oma zwang mich immer, den zu essen. Man müsse alles probieren! Immer wieder??? Später ist mir alleine schon vom Geruch schlecht geworden. Und zwanzig Jahre später liebe ich ihn plötzlich, vor allem im Fondue frittiert.
    Wenn du Kräuter für dich entdeckt hast – kennst du Liebstöckel? Nenne sich nicht ohne Grund Maggikraut und ersetzt damit einen großen Teil Salz. Die gemahlene Variante darf bei uns im Gewürzschrank nicht fehlen und pimpt einen Großteil unserer Gerichte. Die frische Variante ist ein bisschen arg intensiv und muss vorsichtig dosiert werden, dafür habe ich wohl noch zu viele Geschmacksknospen.
    Liebe Grüße!

    1. Rosenkohl im Fondue frittiert? Das hört sich in der Tat nach einem Experiment aus. Ich glaub, das probieren wir mal.
      Mit Liebstöckl hab ich noch nicht rum probiert, aber das ist eine gute Idee. Dass Liebstöckl das Maggi Gewürz ist, wusste ich. Kann ich mir vorstellen, dass man damit Salz ersetzen kann. Ich schreib mir das auf meine Einkaufsliste, nehm aber auch die gemahlene Variante für’s erste.
      LG Britta

  2. Das ist sehr spannend, das wusste ich noch gar nicht. Wobei ich sagen kann, dass ich jetzt schon Dinge esse, die ich als Kind gar nicht möchte.
    Liebe Grüße!

    1. Das kann ich von mir so gar nicht sagen. Ich stamme noch aus der Generation „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ und von daher fällt mir eigentlich nichts ein, was ich als Kind nicht gegessen hätte. Aber bei meinen eigenen Kindern beobachte ich das auch. Ich war nicht so streng und hab das akzeptiert, wenn sie was nicht mochten. Die Jungs essen heute auch Dinge, die sie als Kind nicht mochten. Das ist sicher dann der Lerneffekt, wenn man die Geschmackssinne durch Erfahrung schärft.
      Liebe Grüße
      Britta

  3. Liebe Britta,
    ich habe etwas darüber nachgedacht und tatsächlich ist bei mir mein Geschmack unverändert.
    Wenn ich etwas nicht mehr essen mag, dann liegt das an einer Entscheidung, das nicht mehr zu tun (z. B. kein Schweinefleisch mehr), aber weniger am tatsächlichen Schmeck-Geschmack:-)
    Allerdings habe ich mir über die Jahre auch „mehr selbst kochen“ angewöhnt, sprich fast ausschließlich frische Zutaten, mehr Kräuter und Gewürze, deutlich weniger Salz (da laufe ich also dem Trend des Alters weg).
    In jedem Fall war dein Artikel für mich hochinteressant, ich dachte an vielen Stellen: „Was es alles gibt“, schmunzel…
    Liebe Grüße
    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      ja, das dachte ich auch beim schreiben und recherchieren für den Artikel :)) Ich hatte das Thema noch nie auf dem Tisch, aber spontan hab ich mir das mal als erstes aus den Anregungen genommen. Ich hab immer schon ganz gerne gekocht und mag auch vieles lieber, wenn ich es selbst gekocht habe. Essen gehen um des Essens willen steht bei mir auch nicht so hoch im Kurs, das dann eher wegen der Geselligkeit.
      Liebe Grüße
      Britta

  4. Bei den Nahrungsmitteln ist es mir bisher nicht sonderlich aufgefallen. Leider mochte ich schon immer Süßigkeiten – vor allem Eis. Ich versuche, mich zu beherrschen, damit ich nicht komplett in die falsche Richtung wachse.

    Mein Geruchsnerv bei den Düften hat sich aber verändert. Zum Beispiel mag ich keine parfümierte Gesichtscreme verwenden. Und wenn ein Duft, dann darf er nicht penetrant und blumig sein. Natürliche Düfte wie Lavendel gehen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Ich vertrag tatsächlich keine parfümierten Pflegemittel mehr. Das ist immer das erste, wonach ich gucke…
      Und dass ich lange keine Süße war, hat auch nichts geholfen figurtechnisch. Ich konnte dafür schon immer ganz schlecht die Finger von Chips und Co. lassen. Das hat sich auch nicht geändert. Nur kommt jetzt zusätzlich das Süße och obendrauf….
      Liebe Grüße
      Britta

  5. Interessant! Über den Geschmackssinn im Alter kann ich ja noch nicht so viel sagen aber ich hab mal irgendwo gelesen dass sich der Geschmackssinn wohl generell alle paar Jahre mal ändert und das würde ich sogar bestätigen! Früher mochte ich z.b nicht gern Paprika! Die hab ich erst mit Anfang 20 so richtig schätzen gelernt! Und ich mochte nie frische Pilze! Ein großer Fan bin ich immer noch nicht und würde z.b nie eine Pilzpfanne essen aber wenn sie jetzt im Essen drin sind dann ist das für mich völlig in Ordnung…!
    Eines wird sich aber nie, nie niemals nich ändern: Meine grenzenlose Abscheu gegenüber Zwiebeln! Da sitzt das Kindheitstrauma einfach zu tief…

    1. Es gibt da unterschiedliche Theorien. Einigen können sich alle darauf, dass sich der Geschmackssinn im Laufe des Lebens ändert. Ich kenne von früher noch die Theorie, dass sich der Körper und seine Sinne alle sieben Jahre ändert. Das ist aber wohl noch immer kontrovers, obwohl ich das teilweise z.b. bei den Kindern durchaus auch untermauern könnte.
      Aber dass Du jetzt Pilze isst! Das ist ja definitiv ein Beweis, wie sehr sich Geschmäcker ändern.
      Wenn also Du Zwiebeln isst, dann wissen wir, jetzt isset soweit – jetzt ist sie alt ! 😉

      1. *Lach* Na ja Dosenpilze hab ich ja schon immer gegessen!
        „Sind das frische Pilze auf der Pizza?“
        „Ja“ (stolz)!
        „Ne dann möchte ich die nicht…!“

        Das mit den Zwiebeln wird NICHT passieren! So alt kann ich gar nicht werden…! 😉
        Das mit den alle 7 Jahre kenn ich nur im Bezug auf Haare…

        1. Immer wieder süß, Deine Auswahlkriterien bei Pizza und sonstiger Bestellung…. :))
          Wahrscheinlich hat das auch eher was mit der Konsistenz der Pilze zu tun, denke ich mal. Ähnlich ist es bei mir ja mit Tomaten. Ich mag die in allen Varianten, nur nicht roh. Ich kann da von der Konsistenz her einfach nicht reinbeißen.

          Ich kenn das mit den Jahrsiebten auch noch von Allergien.

  6. Moin,
    ich bin mir manchmal nicht sicher, ob das Essen früher wirklich soviel besser war. Das geht irgendwie so in zwei Richtungen.
    Was man da an Mittelchen noch zugelassen hat, möchte ich gar nicht wissen. Ich kaufe jetzt einfach mehr Bio.
    Aber Kartoffeln sind so ein Beispiel für gute Sorten, die einfach vom Markt verschwunden sind. Und dieser „Fettwahnsinn“ – Rama besteht jetzt eigentlich nur noch aus Wasser und darf nicht mehr Margarine genannt werden.
    Medizinisch ändert sich ab 70 was am Geschmackssinn. Soweit bin ich noch nicht 🙂

    Im Ergebnis – ja, es ändert sich vieles. Aber aus unterschiedlichen Gründen.

    1. Moin Thomas,
      Ich glaube auch, dass heute auf Lebensmittelqualität durchaus geachtet wird. Andererseits muss es eben auch in Massen produzierbar sein. Da fallen so Sachen wie mit den Kartoffelsorten dann drunter. Manche Biobauern experimentieren ja wieder ganz bewusst mit den alten Sorten.
      Liebe Grüße
      Britta

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