Jahresausblick 2026 – Wünsche, Glitzer und mehr

Veröffentlicht am 7 Kommentare zu Jahresausblick 2026 – Wünsche, Glitzer und mehr
Wie wird 2026, lies hier Prognosen, Wünsche, Fragen. Der Jahresausblick von Britta Langhoff - mit ganz viel Glitzer

Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, aber wer kann dem reflektierenden Zauber der Jahreswende widerstehen? Das Gewesene verabschieden, Neues begrüßen, Leben aktualisieren. Nach dem Jahresrückblick kommt auch 2026 der Jahresausblick. So will es mein Britta-Blog-Gesetz.

Im letzten Jahr hatte ich enthusiastisch 25 Ziele für 2025 formuliert – das hat prima geklappt. Nicht. Deswegen gibt es dies Jahr nur Wünsche und davon nicht zu wenig. Ob das klüger ist, wird sich weisen. Der erste Wunsch:

2026 wird das Jahr des glitzernden Otters

Beharrlich ist er ja, mein Captain. Wie Ihr aus dem Jahresrückblick wisst, wurde aus dem Schild mit der friesischen Weisheit eine sich ungut bewahrheitende Prophezeiung. Aber der Captain wäre nicht der Captain, wenn ihm nichts einfallen würde. Er schenkte mir etwas Neues zum Aufstellen für den freigewordenen Platz. Sicherheitshalber ohne Worte. Dafür mit viel Glitzer. Ich präsentiere: den glitzernden Otter!

gezeichnetes Bild eines glitzernden Otters
Sobald die Sonne scheint, wird sein Glitzer noch besser sichtbar. Ich hatte gerade aber nur künstliche Sonne – bessere Fotos folgen im Laufe des Jahres.

Wie kommt der Herzensmann auf Otter und war da nicht was? Ganz einfach: der Otter ist in meinem Herzensdorf Earnewald im Nationalpark Alde Feanen das Equivalent zur kleinen Meerjungfrau. Auch hier im Blog kam Otti schon öfter zu Ehren, zuletzt noch im Jahresrückblick.

Britta Langhoff Blog und Webseite
Earnewalds Otti und ich: das allererste Bild, welches ich in diesen Blog hochgeladen habe.

Ich erkläre hiermit mein 2026 zum Jahr des glitzernden Otters und hier kommt der erste Blogartikel, den ich unter seiner augenzwinkernden Aufsicht schreibe:

Jahresausblick 2026

Was wird das neue Jahr uns bringen? Wünsche, Fragen, Prognosen und viel Glitzer. Der Ausblick auf 2026 von Britta Langhoff

Meine Prognosen für 2026

Natürlich habe ich keine Glaskugel. Glitzer-Otti1 meint, er werde auch fürderhin vor Menschen Reißaus nehmen, er hätte allen Grund dazu. Da könnte er Recht behalten. Meine nicht überraschende Prognose für 2026 ist:

Die Leute haben hohe Erwartungen, aber nur an andere. Weintrinker rufen zum Wasser schlabbern auf. Gekommen, um zu bleiben sind: selbsternannte Experten, notorische Besserwisser und Tastatursamariter. Es werden weiter die am sichtbarsten bleiben, die am lautesten schreien, die am geschicktesten manipulieren und spalten. Darauf müssen wir uns einstellen, darauf werde ich mich einstellen.

Ebenfalls gekommen, um als großes Thema zu bleiben: die KI und ihre Auswirkungen. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass sich im Laufe des Jahres die Einstellung und der Umgang damit ändern wird. Ich habe in den letzten Tagen einige interessante Gespräche dazu geführt, dazu demnächst mehr. Ich verrate schon mal meine Prognose für die Vokabel des Jahres 2026: KI-Halluzinationen. Und von Halluzinationen zu: Vielleicht kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.

Meine Wünsche für das Jahr 2026

Ich wünsche mir, dass das Jahr 2026 uns alle wenig durcheinander rüttelt. Ich wünsche mir weniger Stürme, ich wünsche mir und Euch vor allem Gesundheit. Diesen Wunsch habe ich bereits im alten Jahr ans Universum gerichtet. Es weiß hoffentlich, was zu tun ist.

Ich wünsche mir mehr Wolfsrudel

Neulich sah ich eine Doku über ein Wolfsrudel und lernte, dass in einem Wolfsrudel die schwächsten Tiere an der Spitze laufen. Sie geben das Tempo vor, denn ein Rudel ist nur so stark wie sein schwächstes Glied. Die stärksten Wölfe laufen am Schluß. Sie schauen, dass alle beieinander bleiben, es allen gut geht und schirmen zugleich ihr Rudel vor Gefahren ab. Das hat mich sehr beeindruckt. Kann ich ein bißchen mehr Wolfsrudel in diesem Jahr haben?

Ich wünsche mir mehr Reichweite für Relevanz

Ich schrieb oben über die, die am lautesten schreien, aber am wenigsten zu sagen haben. Gleichzeitig konsumieren immer mehr Menschen immer schnellere Inhalte ohne Bedeutung. Ich wünsche mir, dass relevante Inhalte mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit bekommen. Ich wünsche mir einen Algorithmus, der Relevanz mit Reichweite belohnt.

Ich wünsche mir Zeit füreinander

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich Zeit nehmen füreinander. Ich wünsche mir, dass nicht mehr jeder Mäusepups bis zur „Schaum vor den Mund Erregung“ aufgeblasen wird und wir über wirklich wichtige Dinge reden, uns ausreden lassen, uns anhören. Und dann die Probleme angehen, die dringend sind. Die uns am Herzen liegen.

Ich wünsche mir mehr Miteinander als gegeneinander

Wenn wir uns zuhören, wenn wir Verständnis füreinander aufbringen, dann sind wir automatisch auf einem besseren Weg. Miteinander. Und lassen endlich diese pauschalen Aburteilungen, die so en vogue sind. Die meiner Meinung nach auch nur deshalb so reüssieren konnten, weil immer mehr nur noch die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege haben und weder sich selbst noch andere hinterfragen.

Gleichzeitig geben sehr viele Menschen sich viel Mühe. Mit ihrem Tun, mit ihren Worten. Viel zu viele werden nicht gewürdigt. Mehr Miteinander bedeutet auch mehr Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung.

Was ich mir für mich persönlich wünsche:

Ich wünsche mir weniger Stürme in meinem Leben. Ich wünsche mir, dass es nicht so schwierig ist, gelassen zu bleiben. Ich wünsche mir Klarheit über mein Romanprojekt. Ich wünsche mir, dass der Blog weiter so gut läuft. Ich wünsche mir, dass der Austausch mit Euch so bleibt, wie er ist. Ganz unbescheiden halte ich meinen Blog für so relevant, dass ich mir dafür immer noch mehr Reichweite wünsche.

Was ich in diesem Jahr gerne tun würde neben schreiben und reisen: Ich wäre gerne in einem Podcast oder einem Vlog zu Gast, auch Gastbeiträge in Blogs oder Magazinen könnte ich mir vorstellen. Wenn Ihr einen kennt, der einen kennt – sagt es gerne weiter.

Was ich 2026 nicht mehr mache

Es wird auch in diesem Jahr eine Menge Dinge geben, die ich nicht ändern kann. Aber ich kann ändern, wie ich darauf reagiere. Und wenn es nur mikroskopisch kleine Korrekturen sind. So werde ich den oben erwähnten gesammelten Marktschreiern nicht das kleinste Fitzelchen Aufmerksamkeit gönnen. Ich werde mich noch weniger beirren lassen in dem, was ich möchte und tue. Und auch in dem, was ich nicht tue.

  • Da bin ich raus

    Wir sind nicht für das Loch verantwortlich, das andere sich selbst schaufeln. Wir können zwar Hände reichen oder eine Leiter reinstellen, aber wenn der andere immer weiter buddelt, bin ich mittlerweile raus.
    Das schrieb meine treue Leserin Katja
    im Kommentar zum Jahresrückblick

Das unterschreibe ich so, ergänze aber bewusst mit: Die Leiter stelle ich nur noch hin, wenn ich explizit darum gebeten werde.

Was wünscht Ihr Euch?

Jetzt seid Ihr dran. Was wünscht Ihr Euch – und zwar explizit von mir? Welche Themen hättet Ihr gerne vertieft oder ganz neu aufgegriffen? Welche Themen brennen Euch auf der Seele? Das hatte ich Euch schon im best of Blog 2025 gefragt, die Resonanz war verhalten. Das verstehe ich, mir fällt bei diesen Fragen so off Kontext auch nie was ein. Aber falls doch: jederzeit gerne!

Was Fragen angeht: für das bald anstehende zweijährige Blogjubiläum habe ich mir noch etwas überlegt: eine Frage und Antwortrunde.

Was wolltet Ihr immer schon gerne von mir oder über mich wissen?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare oder auch über social media, via Email an info@brittalanghoff.de – wie auch immer. Ich bin gespannt, was Ihr wissen wollt!

Mein Versprechen für 2026

Ich verspreche mir selbst für dieses Jahr: Ich werde „Wenn es für mich wichtig ist, ist es wichtig“ konsequenter beherzigen. Mehr noch, ich ergänze um „Wenn es für mich richtig ist, ist es richtig!“

Hund liegt auf dem Rücken und genießt Auszeit
Nehmen wir uns den Flusenbär zum Vorbild: Wenn der meint, es wäre richtig, breitbeinig auf dem Rücken im Weg zu liegen, dann macht er das.

Von Euch verabschiede ich mich heute mit meinem unveränderten Versprechen: KI Texte wird es auch 2026 in meinem Blog nicht geben. Hier schreibt die alte Frau noch selbst. Natürlich mit tierischer Unterstützung durch den glitzernden Otter und den Flusenbär.

  1. Der süße glitzernde Otter ist ein Unikat von Ingrid, „Klexpertin für handgemalten Buntfug aller Art“, Ihre Webseite: wandklex.art
    Wegen better safe than sorry kennzeichne ich diese Empfehlung als Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung – unbeauftragt, nicht gesponsert, selbst bezahlt vom Captain, empfohlen von uns beiden. ↩︎
Otter gezeichnet von wandklex art, Copyright dieses Fotos liegt auch dort, mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt
Nachtrag 7.1. 26, Hier ist der Otter nochmal besser in seiner glitzernden Pracht zu sehen. Dieses Foto hat die Künstlerin vor Versand gemacht und mir heute zur Verfügung gestellt für den Blog und social media. Vielen Dank dafür.

Von Britta Langhoff

Bloggerin, Autorin, Ehefrau, Mutter, Hundemama und Bootsfrau. 60 Jahre alt und stolz darauf. Ich schreibe für Menschen, die mutig und entspannt älter werden. Es ist nie zu spät, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Jetzt haben wir die Freiheit für neue Abenteuer und ganz viel Lebensfreude. Wenn nicht jetzt - dann vielleicht nie

7 Kommentare

  1. Jahr des glitzernden Otters klingt phantastisch. Möge die Sonne ihn viel zum glitzern bringen, damit er dein Gemüt erhellt.

    Die Metapher mit dem Wolfsrudel finde ich sehr schön. Erinnert mich an den Lumpensammler beim Abfahrtsskilauf. Da darf auch nie der Schwächste am Ende fahren, weil man zu spät merken könnte, wenn er leise gestürzt wäre.

    Reichweite für Relevanz klingt super. Das wünsche ich mit!

    Mich würde immer noch Geschichte interessieren, wie der Flusenbär zu euch gekommen und wie es euch damit ergangen ist. Vielleicht ist die aber auch unblogbar.

    Freue mich 2026 mit dir!

    1. Ich hoffe, wir werden alle viel Spaß mit dem glitzernden Otter haben. Wenn wir alle zusammen in eine ähnliche Richtung wünschen, gelingt uns vielleicht eine Manifestation und die Wünsche werden wahr.
      Nee, die Geschichte mit dem Fussel ist nicht unblogbar. Im alten Blog hab ich da mal was zu geschrieben, müsste noch was zu finden sein. Ich hatte es aber auch auf der Themenliste nach mittlerweile 3 Jahren Flusenbär nochmal was zum Thema Tierschutz und Adoption zu machen ! Danke Dir.
      Freue mich auch auf das neue Jahr und viel gegenseitigem Lesen und Kommentieren.

  2. Über KI haben der Drachentöter und ich auch schon so manches Gespräch geführt! Das wird noch richtig „lustig“ werden bzw ist es ja schon…! Ich spiele da selbst gern mit rum was lustige Bilder angeht aber ich glaube dass das alles außer Kontrolle geraten und ne Menge Schaden anrichten wird…! Der Drachentöter glaubt mittlerweile gar nichts mehr was er irgendwo sieht oder liest…!
    Die Doku mit dem Wolfsrudel hab ich tatsächlich auch gesehen und war mal wieder fasziniert davon wie schlau und sozial Tiere sein können…!

    1. Da versteh ich den Drachentöter, ich prüf auch etliches nach. Als Suchmaschine taugt KI auf jeden Fall nur bedingt. Und was die Bilder angeht – um mit selbst gemachten Fotos rumzuspielen, so wie Du das machst, finde ich es auch cool.
      Ach guck – mit dem Wolfsrudel. Fand ich echt toll, wusste ich wirklich nicht. Wäre ich auch nicht drauf gekommen. Ja, Tiere sind echt die besseren Menschen.

      1. Ich hab mich bezüglich wandern und Wanderrouten mal mehr mit KI beschäftigt! Ich sag mal 50 : 50! Manchmal kommen da echt gute Sachen bei raus, manchmal aber auch absoluter Kappes…! Da muss man auch sehr skeptisch sein sonst verschwindet man unter Umständen für immer in der Wildnis…! 😉
        Ich hätte da noch ne Anmerkung bzw einen Wunsch! Dein Roman wird ja noch länger auf sich warten lassen aber gerade der zweite Teil (deine Corona Erfahrungen) interessiert mich doch sehr! Wir waren da ja sehr ähnlich gestrickt aber einen Blogeintrag zu dem Thema würde mich vorab zu deinem Buch schon sehr interessieren…!

  3. Der Glitzer-Otter gefällt mir auf jeden Fall besser als das vorherige Schild. Mögen möglichst viele deiner Wünsche in Erfüllung gehen. Ich glaube, die jetzt gehäuften KI-generierten Texte und Bilder werden weniger werden. Zum einen sind die Menschen jetzt schon genervt, zum anderen wird eine Kennzeichnungspflicht kommen.

    Die Sache mit dem Wolfsrudel gefällt mir.

    Besondere Themenwünsche habe ich nicht. Ich finde es auch schwierig, da ich deine persönlichen „Wichtigkeiten“ nicht kenne. Der Grundtenor des Blogs ist ja bekannt.

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Ich bin sicher, der Glitzer-Otter bringt uns allen Glück. Das hab ich so beschlossen 😉
      Ich bin gespannt, wie es mit KI weitergeht, irgendwie warte ich darauf, dass irgendwer eine KI einen Text schreiben lässt, den 1:1 so übernimmt und dann Urheberrechtsprobleme kriegt. Die KI macht doch im Grunde bei Texten nur copy and paste.
      Ich wünsche Dir auch, dass sich ganz viele Deiner Wünsche erfüllen mögen. Du schriebst ja ähnliches wie ich.
      Liebe Grüße
      Britta

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