Mit leichten Abstrichen in der B-Note: Der August konnte was. Rückblick auf einen gelungenen Monat August ist kurz und knackig. Denn genauer gesagt: Der August kann immer noch was. Und so wie es aussieht, der September auch. Wir sind gerade mitten in unserem geplanten Spätsommertörn und schwer damit beschäftigt, zu cruisen und zu erleben.
Deshalb wird dieser Rückblick auch deutlich kürzer als üblich – weil alles gerade so schön und interessant und spannend. Da zieht es mich raus aus der Schreibkajüte. Und unterwegs auf dem Wasser kommt man einfach zu nix. Man ist einfach zu beschäftigt: Mit Törnplanung, Ressourcenbeschaffung und vor allem mit Hafenkino, Schleusenkino, Kanalkino. Man muss ja alles im Blick behalten. Wenn wir wieder zurück sind, wird es dafür einen ausführlichen Bericht über unseren Törn geben. Deal? Ja? Fein.
Der August in Kürze:
Wie geplant und erhofft, haben wir den August fast in Gänze auf dem Wasser verbracht. Zunächst im Heimathafen Heeg – mit Abstechern zum Ijsselmeer an heißen Tagen und in die Heide an weniger heißen Tagen.



Groetjes vom Spätsommertörn durch Overijssel
Zwischendurch waren wir kurz im Pott, einmal vor dem langen Törn nach dem Rechten schauen. Einen Rentnertreff und ein Treffen mit den Frischverheirateten später waren wir zurück an Bord. Die ganz große Hitze hatte sich verzogen, bei angenehmem Reisewetter stachen wir sofort in See.
Unser Ziel in diesem Jahr: eine Rundreise durch Frieslands angrenzende Provinz Overijssel. Der Plan: Bleiben, wo es uns gefällt, neue Orte und neue Wasserwege kennenlernen. Bis jetzt haben wir viel Spaß und alles klappt gut. Wenn uns auch Overijssel bis jetzt weniger überzeugt als gedacht. Von daher die leichten Abstriche in der B-Note für den August.


Diesen Rückblick schreibe ich aus einem Hafen kurz vor Giethoorn – auch bekannt als chinese adventureland1 und abschreckendes Beispiel für Overtourism. Wir haben knapp vor dem großen Regen angelegt – Giethoorn besichtigen wir dann morgen. Ich werde berichten.

Der Monatsrückblog für August
Dafür, dass wir soviel unterwegs waren, hab ich gar nicht mal so wenig gebloggt. Nach dem überwältigenden Juli dachte ich über die Wichtigkeit von Pausen nach, nahm Euch am 12 von 12 mit durch einen Tag voller Licht und Schatten auf dem Wasser, zog ein erstes Resümée 4 Wochen nach Veröffentlichung meines E-Books „wer rote Rosen will, muss sie selber pflanzen“ und verriet 11 Dinge, die glückliche Ruheständler anders machen.
War sonst noch was im August?
Das Print on Demand dauert noch. Der Captain hat während unseres Zwischenaufenthalts zuhause fleißig weiter gebastelt. Kam aber nicht zu Potte im Pott. ( sorry, flaches Wortspiel – aber brauch ich manchmal ) Wir haben um Support von KDP gebeten, diesen auch erhalten, aber noch nicht umsetzen können – weil Spätsommertörn und so weiter. Dies im übrigen der größte Abstrich in der B-Note für den Monat August. Aber first things first und der Altweibersommer ist halt absehbar endlich.

Den Frischverheirateten geht es prima. Sie sind kurz vor leicht verspätetem Honeymoon und haben ansonsten eine Absage kassiert, die sie nicht bedauern. Manches klärt sich dann doch von alleine. Der Frankfurter hat Großes angekündigt – aber auch das ist noch nicht final geklärt. Es fehlt noch 0,01 Prozent – Ihr dürft Daumen drücken. Und werdet es erfahren, wenn es klappt.
So weit so gut – damit zur Statistik des Monats August:
- Wort des Monats: Finsterniswind ( im Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis von mir im 12 von 12 erwähnt. Gefiel vielen sehr gut
- Film des Monats: Wilder Grenzgänger – Der Wolf ist zurück“ (vom niederländischen Tierfilmer Cees van Kempen bei Arte – noch 2 Wochen in der Mediathek. Sehr sehenswert)
- Serie des Monats: The night manager auf Prime Video
- Buch des Monats: Mühlensommer von Martina Bogdahn
- Lied des Monats: Nothing in This World Will Ever Break My Heart Again“ von Hayden Panettiere aus der Serie Nashville. Möge sie in Frieden ruhen.
- Definition des Monats: Mut ist Widerstand – gegen die Angst ©Mark Twain
Netteste Social Media Empfehlung des Monats: Vielen Dank, Simone. Das war sehr süß von Dir.

Allen einen schicken September gewünscht. Behaltet nichts im Blick, was ich nicht auch im Blick behalten würde.
Und wie immer: Gekennzeichnet als Werbung wegen Namens- und Markennennung. Unbeauftragt, alles selbst bezahlt. (Geht mir das auf die Nerven – aber better safe than sorry )
- Giethoorn wirbt damit, Klein-Venedig zu sein und ist bei Touristen aus Asien überaus beliebt. Hier werden täglich Heerscharen von hauptsächlich chinesischen Touristen in Bussen angekarrt. Die überaus meisten Häuser und Geschäfte in diesem Ort sind auch in der Hand chinesischer Investoren – so wurde es mir jedenfalls berichtet. Ob das stimmt, weiß ich nicht ↩︎