12 von 12 im Mai

Veröffentlicht am 17 Kommentare zu 12 von 12 im Mai
Grafik Bild von Bootsdeck, Text 12 von 12 Mai 2024

Der 12te im Mai – ein ruhiger Tag im Heimathafen. Hinter uns liegt ein Bootstörn wie aus dem Bilderbuch. Nach dem eiskalten Saisonstart hat die letzte Woche uns voll und ganz entschädigt. Das Wochenende haben wir im Hafen verbracht. Am Samstag hatte nicht nur der Captain Geburtstag, auch die jährliche Versammlung der Hafenanlieger fand statt. Und – das alljährliche Hafenfest. Das passte doch prima. Dementsprechend müde waren wir gestern. Wie an jedem 12ten des Monats nehm ich Euch in 12 Bildern mit durch unseren Tag.

12 Bilder vom Hafentag am 12ten im Mai

Blick auf Jachthafen, erste Wolken, Fahne im Wind, Kaffeetasse
9:00 Uhr. Ausgeschlafen nach der Feierei. Die Sonne lacht bereits, der erste Kaffee an Deck. Ein Träumchen. Und – hier weht die Europa-Flagge unverdrossen. Trotz des vor allem niederländischen Desasters beim diesjährigen ESC. Gut, dass wir nicht geguckt haben.
Bootshalle im Yachthafen, Krananlage
Vor und in der Halle war das Barbecue. Die Aufräumarbeiten am Sonntag sind fast erledigt. Eigentlich sollte heute noch ein Boots-Zubehör-Trödelmarkt sein, der entfällt leider mangels Masse. Sehr schade. Wären bestimmt schöne Bilder gewesen.
Blick auf Stadtkanal Heeg, mehrere Schiffe sind unterwegs, Blick auf Jachthafen mit Kran und Tankstelle
Ich mache mich auf zum Supermarkt. Sonntags geöffnet in NL, man gewöhnt sich schnell daran. Der Weg führt über die Brücke des Heeger Stadtkanals. Schöne Aussicht. Sonntags ist es immer „druk op de water“ , eigentlich hätte ich bei dem Betrieb auch übers Wasser gehen können.
Blumenstand am Supermarkt NL wegen Muttertag
Vor dem Supermarkt sind große Blumenstände aufgebaut. Richtig, es ist ja Muttertag. Aus persönlichen Gründen fällt der Muttertag bei uns unter den Tisch, ich mag das überhaupt nicht. Aber die Blumen sind schön.
Frühstückstisch in Kombüse an Bord ist gedeckt , Croissants, Orangensaft, Eier.
12:00 Uhr mittags. Mehr Spät-als Frühstück. Anderthalb Stunden haben die Brötchen und ich gebraucht, bis wir zurück an Bord waren. Nicht, weil der Weg so lang war. Nein, man trifft im und um den Hafen so viele Leute – bis man sich da durchgequatscht hat. Vor allem das Hafenfest will man ja Revue passieren lassen
Hund wälzt sich auf Wiese
Kleines Mittagsrunde für den Flusenbär zum See runter. Einmal wälzen auf der Wiese, eine Runde rennen, wieder zurück an Bord. Auch der flusige Partybär ist noch müde.
Mittagsschlaf für Hund an Deck
Puuh. Alles so anstrengend. Flusenbär hat bereits den Schattenplatz in Beschlag genommen. Schön eine Lehne im Rücken, ein Öhrchen flappt über die Treppe, An ihm führt mal wieder kein Weg vorbei.
Liegestuhl an Bord bereit für Mittagsschlaf im Halbschatten
Mein Stuhl wartet im halbsonnigen Windschatten auf mich. Erstmal Mittagsschlaf. Ich kann ja eh nichts tun. Der Flusenbär liegt im Weg, er möchte bitte nicht gestört werden. Schönheitsschlaf – so wichtig.
Tisch gedeckt für Nachmittagskaffee an Bord
Wer viel schläft, darf auch viel essen. Im Hafen kehrt langsam Ruhe ein. Himmelfahrt ist auch in NL ein Feiertag, entsprechend viel war los am langen Wochenende. Nun sind bald die Ruheständler wieder unter sich.
Yachthafen menschenleer nach dem Trubel am Wochenende
Früher Abend. Es ist kühler geworden, der Wind ist immer noch recht stark. Der Captain dreht eine große Hunderunde. Ich komme nur ein Stück mit, einmal durch den fast menschenleeren Hafen. Gucken, wo das Boot der netten neuen Hafenlieger liegt, die wir beim Hafenfest kennengelernt haben.
Biuld Britta Langhoff, ausruhen an Bord, müde
Flusenbär und Captain drehen noch eine Runde durch den Ort. Ich bleibe an Bord und mach weiter mit dieser Ausruh-Sache. Der Captain ist ja auch jünger als ich, der hat noch Elan und Energie…..
Aperitif an Bord, Weißwein und ein orangefarbenes Spritzgetränk
Apéro-Zeit. Bis zum Sundown ist zwar noch Zeit, aber es ist einwandfrei goldene Stunde. Gleich koch ich noch schnelle Bordküche, Tortellini aus dem Kühlregal, Tomatensauce dazu, Käse, fertig. Anschließend noch eine Folge „Below Deck“ ( unser guilty pleasure an Bord ), letztes Gassi und ab in die Koje.

Nicht der schlechteste Tag oder? Schlafen, Gassi-Runde, essen, ausruhen, schlafen, Gassi-Runde, essen, ausruhen und wieder von vorne. Älter werden kann ja so entspannend sein. Danke, dass Ihr Euch mit mir ausgeruht habt. Und wie immer ein Danke an Caroline vom Draußen nur Kännchen Blog für die Admin-Arbeit dieser Blogparade.

Wie war Euer Sonntag nach dem langen Wochenende? Feiert Ihr Muttertag? Ich überlege noch, ob ich einen Artikel zum Thema Muttertag, ja, nein, vielleicht, lieber doch nicht schreibe. Was meint Ihr?

Von Britta Langhoff

Bloggerin und Autorin

17 Kommentare

  1. hey britta, na das war dann aber wohl mal ein gepflegt entspannter hafentag! herrlich viel von dieser ausruh-sache, wie du es nennst, hahaha, köstlich! und ich finde auch, dass aperol auch ganz wunderbar in die goldenen stunde passt – is doch quatsch bis zum sonnenunntergang zu warten! ich bin gerne mit durch deinen 12. geschlendert, was wie ein kleiner urlaub für mich – danke! lg

  2. Na der Flusenbär weiß offensichtlich, wie man feiert 😉. So ein erholsamer Tag zwischendrin muss aber auch mal sein! Und 12 ist doch die perfekte Uhrzeit, für ein sonntägliches Frühstück, da ist es schon schön warm und man hat das Mittagessen auch gleich mit abgevespert.
    Zum Muttertag hab ich als Kind immer einen selbst gepflückten Blumenstrauß verschenkt. Heute lockt man ja damit keinen mehr hinterm Ofen vor. Jetzt ist es nur noch so ein Konsumfest. Trotzdem bekommt die Schwiegermama Blumen – keine zu kaufen, traut sich der Mann nicht (an Valentinstag aber schon. Frag jetzt nicht, was das über unsere Ehe aussagt 😉). Schöner fände ich, wenn sich die Mütter ebenso einfach mal raus nehmen, an dem Tag abzufeiern, wie die Väter am Vatertag.
    Liebe Grüße!

    1. Du hast Recht, 12:00 Uhr ist eine perfekte Uhrzeit für Frühstück…. manchmal auch schon für das zweite Frühstück.
      Selbstgepflückte Blumen finde ich eigentlich immer noch schöner als gekaufte. Und ich krieg auch zum Valentinstag nichts, das find ich genauso furchtbar wie Muttertag. Ich find, das sagt nur Gutes über Eure Ehe. Er kennt Dich halt.
      Eine Bollerwagen -Feierei am Muttertag – ja, das wäre überlegenswert! Vielleicht sollten wir einen Trend starten….
      Liebe Grüße
      Britta

  3. Moin, unsere Mütter gibt es schon lange nicht mehr. Aber meine Tochter denkt da immer an mich, obwohl sie ja ständig unterwegs ist. Dann hattet ihr ja ein Ereignisreiches Wochenende mit viel Stimmung und Gesprächen und könnt nun in den Entspannungsmodus gehen.

    1. Meine Kinder melden sich eigentlich auch fast jeden Tag, aber spezielle Muttertags-Events hab ich hier gestrichen. Ich find das immer schwierig mit diesen diktierten Tagen. Valentinstag z.b. find ich auch ganz furchtbar.
      Ihr hattet ja auch ein sehr ereignisreiches Wochenende, ich habe es gespannt verfolgt ! Dir wünsche ich auch eine entspannte Woche.

  4. Ich weiß jeden Tag was ich an meiner tollen Mama habe aber zum Muttertag möchte ich das schon nochmal betonen! Aus Tradition immer mit einem selbstgemachten Kuchen da sie Kuchen-Junkie ist und sich darüber am meisten freut…!
    Schade dass ich wieder nicht gepeilt hab dass der 12. des Monats war! Vielleicht denke ich ja nächsten Monat endlich mal dran…

    1. Ich hasse diese erzwungenen Jubeltage von Kind an. Solange die Kinder klein waren und in Kindergarten oder Schule gebastelt haben, hab ich nichts gesagt. Kleine Kinder will man ja nicht diesen Diskussionen aussetzen. Aber danach war hier ziemlich Schluss mit lustig. Vielleicht schreib ich nochmal was dazu. Scheint durchaus kontrovers zu sein. Bei Insta waren auch die unterschiedlichsten Auffassungen dazu.
      Ja, mach Dir mal einen Knoten ins Taschentuch für den nächsten 12ten. Das macht tatsächlich richtig Spaß. Beim ersten hab ich noch gedacht, ich mach das mal mit, weil es so gut zum Blogstart passte, um mich mal zu vorzustellen. Aber es hat echt soviel Spaß gemacht, dass ich wohl regelmäßig dabei bleiben will. Im Sommer vielleicht nicht immer, weil nicht immer so gutes Internet vorhanden. Macht auch Spaß, mal ein paar neue Blogs darüber zu entdecken und es kommen darüber doch regelmäßig neue Leser hierhin.

  5. Liebe Britta,
    ein gepflegter Hafentag, würde ich sagen!
    Perfektes Ambiente, im Nachgang zu eurem Hafenfest 🙂
    Alles richtig gemacht und so darf ein sonniger Sonntag sein, ob nun mit „Mutter“ drin oder ohne 🙂
    Prost, darauf einen Aperol 🙂
    Gruß Gabi

    1. Liebe Gabi,
      ja, der Tag war echt gepflegt. Der durfte gerne mit einem Aperölchen begossen werden.
      Schön, dass Du vorbeigeschaut hast. Diese 12 von 12 sind echt immer spannend.
      Liebe Grüße
      Britta

  6. Moin 😘
    Da habt ihr alles, wiedereinmal, richtig gemacht. 👍
    Gestern hatten wir Besuch zum Spargelessen gehabt.
    Muttertag gibt es hier, seit meine Mutter verstorben ist, nicht mehr. Davor trafen wir uns, wie auch so schon öffters.
    Mütter müssen nicht nur zum Muttertag geehrt werden.
    GLG Gina

    1. Moin meine Liebe,
      Spargelessen ist immer fein. Einmal müssen wir auch noch dies Jahr, wenn wir zuhause sind. Mindestens.
      Ich find diese besonderen Tage immer doof, egal, ob Muttertag oder Valentinstag. Da bin ich komplett raus.
      Liebe Grüße Britta

  7. Huhu liebe Britta (ist das ok so?),
    für mich gibt’s hier ebenfalls keinen Muttertag, total überflüssig. Bei kleinen Kindern ist es ja ok, wenn sie ein Bild malen o.ä.
    Aber irgendwann habe ich Sohn und Schwiegertochter gesagt, sie braucht mir nix zu schenken. Wir verstehen uns das ganze Jahr gut und von daher ist alles gut, wie es ist.

    Liebe Grüße, Conny Voß

    1. Hallo liebe Conny,
      aber natürlich ist das okay so! Gerne 🙂
      Ja, so hab ich es mit dem Muttertag auch gemacht. Solange sie im Kindergarten und in der Schule gemeinschaftlich gebastelt haben, habe ich nichts gesagt, weil ich kleine Kinder nicht dieser Diskussion aussetzen wollte. Später dann hab ich sie quasi davon „befreit“ …. Ich nehm auch das ganze Jahr über Geschenke 😉 Nein. Scherz. Alles gut so, wie es ist.
      Liebe Grüße Britta

      1. Herzliche 12von12-Grüße, liebe Britta,

        wäre mein 12. nicht so schön, wie er war, könnte ich glatt neidisch werden ;0)
        1,5h zum Brötchenholen ist ja ein Knaller, gefällt mir!
        So im Hafen wäre mir das glaube ich zu eng aufeinander – jedem seins…

        Konfettigrüße,
        Anja

        1. Ja, so ein Hafen ist irgendwie ein in sich geschlossener Kosmos. Da sind anderthalb Stunden Quatschen schnell geschehen. 🙂
          Aber es stimmt schon, im Hafen hockt man auch eng aufeinander. Das ist aber zum Glück selten so wie am letzten Wochenende. Da sind ja wegen des Hafenfests fast alle im Hafen geblieben. Meist sind nicht so viele da und die, die da sind, sind mit den Booten raus. Wir bleiben auch immer nur ein paar Tage maximal im Hafen, dann geht es raus in die Natur, wo es auch mal gerne ganz einsam sein kann.
          Liebe Grüße in den Konfettibus
          Britta

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