An Rhein und Ruhr beginnt mit dem heutigen Altweiber-Tag der Straßenkarneval. Wir würdigen die alten Weiber woanders und grüßen mit Moin statt Helau von der schönen Insel Juist. Auch ohne Kamelle geht es hier spektakulär zu: Nordsee auf Eis.
Wie an jedem 12ten des Monats nehme ich Euch im Rahmen der beliebten Blogparade in 12 Fotos mit durch meinen Tag. Herzlich willkommen zum
12 von 12 im Februar 2026
Erstmal was Gesundes – für unser Insel-Abenteuer im Februar sind wir Gäste des schicken Hotel-Atlantic-Juist und starten den Tag ganz entspannt beim leckeren Frühstücksbuffet.
Auch wenn es bei uns heute Moin statt Helau heißt: Cheers sagen wir natürlich trotzdem. Gleich geht es raus an die eisige Nordsee – da ist jede Stärkung willkommen.
Der erste Weg führt uns direkt zum Hafen, die Natursensation bestaunen. North Sea on Ice! Wann kommt das jemals vor? Eisschollen aus dem Wattenmeer sind ins Hafenbecken von Juist getrieben. Es braucht dafür übrigens nicht nur Eiseskälte, sondern auch Ostwind. Wie wir vom Captain des Wassertaxis lernten. Der Ostwind schiebt die Eisschollen nämlich in die Hafeneinfahrt und nicht hinaus aufs Meer. Soweit der „wieder was gelernt Moment beim 12 von 12“
Einmal quer über die schmale Insel lassen wir das Wattenmeer vor sich hin watten und schauen auf der „richtigen“ Nordsee-Seite nach dem Rechten. Ostwind hat zumindest den Vorteil, dass es auf dieser Seite der Insel nicht so arg windet. Eisschollen sind hier auch nur noch in Spurenelementen zu erahnen. Die Sicht ist nicht dolle heute, aber mir egal. Ich liebe die Nordsee bei jedem Wetter. Der Flusenbär übrigens auch.
Juist ist autofrei – mehr als zwei Pferdestärken kommen einem hier selten entgegen. Die dafür aber ziemlich oft. Wenn man mit offenem Fenster schläft, weckt einen das Geklapper der Hufe aus Nordsee-Träumen
Zurück im Hotelzimmer: Team Mittagspause. Mit geschlossenen Fenstern und Augen.
Nachmittags-Kaffee-Zeit mit hausgemachtem Kuchen im Hotel Atlantic. Kleine Stärkung vor der Nachmittagsrunde
Ein Herz für Juist
Es nieselt mittlerweile, wir bleiben auf der Promenade im Ostdorf Juist. Meerblick hat man da auch immer wieder und der Flusenbär ist schon vom Morgen ordentlich ausgetobt.
Bei dem usseligen Wetter locken das Schwimmbad und der Spa-Bereich des Hotels. Das Schwimmbad konnte ich heute morgen schnell fotografieren, als gerade keiner drin war. Von den Saunen gibt es leider kein Bild. Auch wenn sie durchaus fotogen sind. Der Gatte und ich wechseln uns ab, den Flusi im Hotelzimmer alleine lassen ist suboptimal. Der begabte Wachhund schlägt nämlich gerne bei jedem vorbeigehenden Hotelgast an, wenn wir nicht da sind. Ist ok. Ich nutz meine Dogsitter-Zeit, um das 12 von 12 anzulegen.
Nordseeluft macht hungrig – am Abend gibt es auch eine Scholle. Allerdings eine ohne Eis. Dafür aber natürlich aus der Nordsee. Sehr lecker, sehr frisch, sehr zart. Fisch schmeckt direkt an der Nordsee einfach anders.
Nun ist er auch noch Captain: Der Herr Dr. Fussel. Ihm gefällt es außerordentlich gut. Das Atlantic Hotel ist super hundefreundlich, er und andere Vierbeiner fühlen sich wohl.
Unser 12ter im Februar war ein wunderbar entspannender Tag. So schön, sich im Hotel verwöhnen zu lassen. Dazu die geliebte Nordsee. Sie belebt mich einfach immer – alleine dieses typische Nordseewellen-Geräusch. Ich nehm es wirklich bei jedem Wetter.
Leider war die An- und Abreise mit dem Wassertaxi durch das Eis im Wattenmeer schon letzte Tage – die kommt dann im Monatsrückblick. Es war selbst für uns geübte Bootsleute spannend und neu. Schon jetzt sind diese Tage an der Nordsee so kurz nach unserer Reise nach Dinant ein weiteres Highlight des noch jungen Jahres.
Wegen better safe than sorry kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Wir sind im Rahmen einer Bloggerkampagne auf der Insel Juist und Gäste des Hotel Atlantic Juist. Das 12 von 12 im Februar ist nicht originärer Bestandteil der Kooperation. Ihr dürft Euch aber auf einen ausführlichen Bericht freuen. Kommt ganz bald.
Solange wünsche ich nicht nur den alten Weibern ein schickes Wochenende. Nehmt nichts „on the rocks“ was ich nicht auch nehmen würde.
Wie an jedem 12ten des Monats bedanke ich mich bei Caro vom Draußen nur Kännchen Blog, die hierzulande die Admin-Arbeit der Blogparade stemmt.
Der Ruhestand steckt voller Überraschungen – und viele davon sind besser als gedacht. Lest hier 10 Vorteile, wenn man nicht mehr arbeitet
Von Britta Langhoff
Bloggerin, Autorin, Ehefrau, Mutter, Hundemama und Bootsfrau. 60 Jahre alt und stolz darauf. Ich schreibe für Menschen, die mutig und entspannt älter werden. Es ist nie zu spät, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Jetzt haben wir die Freiheit für neue Abenteuer und ganz viel Lebensfreude. Wenn nicht jetzt - dann vielleicht nie