Der Februar -ein Monat ohne Happy End

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Rückblick auf den Monat Februar 2026 Britta Langhoff

Sei vorsichtig mit Deinen Wünschen – sie könnten in Erfüllung gehen. Falls Ihr je an der Berechtigung dieses Spruchs gezweifelt habt – es ist was Wahres dran. Soviel kann ich beim Rückblick auf den Februar sagen. Wunderschönes Frühlingswetter draußen und das ist mein derzeitiger Ausblick:

Ja, Ihr seht richtig. Zum Monatsende grüße ich aus dem Krankenhaus.

Gelb ist nicht nur eine Farbe

Was ist passiert? Ich sach ma so: Germanys next Top Galle werde ich nicht. Ich erspar Euch die Einzelheiten, mir ist auch nicht groß nach ärztlichem Bulletin. In diesen Zeiten braucht man sich halt nicht wundern, wenn einem die Galle überläuft. Und Stau können wir im Pott ja eh besonders gut. Da dachte ich, noch einen draufzusetzen, wär ne prima Idee. Nicht.

Infolgedessen stelle ich einmal mehr fest: Gelb ist nicht nur eine Farbe, gelb ist auch ein Zustand. Ein dummer Zustand. Dazu kommt: gelb hat mir noch nie gut zu Gesicht gestanden, im Gesicht selbst allerdings nochmal mehr nicht. Auch wenn es nicht das schlimme Gelb ist, sondern eher dieses Neugeborenen-Bilirubin-Dingenskirchen-Gelb. Dennoch: das ist eine Art von Verjüngung, die nun wirklich nicht auf meinem Wunschzettel stand.

Im Gegensatz zu meinem erklärten Wunsch, in diesem Jahr neue Orte zu erleben und zu erkunden. Das große Krankenhaus im Herzen der Stadt stand dabei allerdings nicht auf meinem Zettel – dachte ich. War ich wohl nicht präzise genug. Ich sag ja: sei vorsichtig mit Deinen Wünschen….

Kurzer Rückblick auf den Februar

Eisige Auszeit auf Juist

DAS allerdings war eine Auszeit wie bestellt. Eine neue Insel erkundet, zum ersten Mal Nordsee auf Eis erlebt und zum ersten Mal eine größere Kooperation eingegangen. Der ausgiebige Reisebericht Juist im Winter mit Atlantic Flair ist somit auch der ausführlichste Blogartikel des Monats, aufs Schönste ergänzt durch das 12 von 12 des Monats Februar.

Frau Holle winkte am Tag unserer Abreise von Juist – leider nahmen wir den Schnee noch mit nach Hause

Nashville in Mainhattan

Kurz bevor bei mir erstmal gar nichts mehr ging, ging noch was Besonderes. Dem Serienjunkie in mir war nicht entgangen, dass die Originalbesetzung der epischen Serie Nashville ihre diesjährige Encore-Tour erstmals auf Europa im Allgemeinen und Frankfurt im Besonderen ausdehnte. Weihnachten beschlossen der Frankfurter und ich: Das gönnen wir uns und es war ein großer Spaß. Der letzte Spaß des Monats.

Toll war es, richtig richtig toll. Der Nashville Cast bot ein Konzert alter Schule: eine Bühne, eine großartige Band und vier beseelte, hochtalentierte Countrystars, die sowohl gemeinsam als auch einzeln drei Stunden lang alles gaben. Keine Lasershow, kein Laufsteg, kein Videowürfel, kein Zipp und Zapp – nur ehrliches Handwerk. Gerne wieder.

Der Blog im Februar

Außer den oben bereits verlinkten Artikeln gab es noch die Liste der nervigsten Alltagsdinge. Mit Augenzwinkern geschrieben, dennoch habe ich da aber wohl einen Nerv getroffen. Wie man aus so manchen Kommentaren liest, die wirklich Zucker sind. Dass ich den Monat mit nervigen Kinkerlitzchen begann und den Februar aber mit so einem hart nervigen Klopper beendete – gut, dass man manche Dinge nicht vorher weiß.

Wie geht es im März mit dem Blog weiter?

Das kann ich derzeit noch nicht absehen. Im Moment berappel ich mich gerade ganz gut, aber eine zweite OP ist unumgänglich. Wann die sein wird – keine Ahnung. Für die Terminierung muss ich erst meine vornehme Blässe wieder bekommen. Ob die zweite OP mich genauso vom Hocker haut – keine Ahnung. Eigentlich wollte ich im März zwei Jahre Blog mit Euch feiern, habe Eure Fragen gesammelt und erste Absätze dazu geschrieben. Das alles wird warten müssen.

Ich wollte in diesem Rückblick auch freudestrahlend verkünden, dass wir neben all den schönen Dingen im Februar auch ein gutes Stück weiter mit meinem Romanprojekt gekommen sind. Ich wollte Euch da auf Stand bringen und auch bei den derzeitigen Überlegungen mitnehmen. Auch das wird warten müssen.

Noch versage ich mir, dieses neuerliche „Irgendwas ist immer“ als Zeichen dafür zu nehmen, dass ich die Schublade Romanprojekt besser endgültig zuklappe.

Kurz zum Thema Blog-Kooperationen

Die Juist Kooperation war toll und hat viel Spaß gemacht. Die Rückmeldungen zeigen mir auch, dass es für beide Seiten eine gute Sache war. Mein Gefühl sagt mir auch, dass diese Kooperation auch der geneigten Leserschaft gefallen hat. Um in zwei Punkten ganz klar zu sein:

  • Diese Kooperation ist mir nicht in den Schoß gefallen, ich habe da nichts „gewonnen“ – das war schon auch Aufwand und ( schöne ) Arbeit. Diese Kooperation war nicht die Erste, die mir angeboten wurde. Sie war nur die Erste, die ich angenommen habe.
  • Es ist nicht mein erklärtes Ziel, diesen Blog zu monetarisieren. Wenn mir eine Kooperation angeboten wird, mit der ich mich identifizieren kann und von der ich meine, dass sie meinen Lesern Mehrwert bietet, denke ich darüber nach.

In diesem Zusammenhang habe ich Anfang des Monats meine „über meinen Blog Seite“ ergänzt um ein Kapitel Kooperationen / Zusammenarbeit mit mir

So Liebeleins, für heute feddich mit schönschreiben, schließlich bin ich ganz offiziell Post-OP-Rekonvaleszentin. Ganz schnell noch die mega kurze

Statistik des Monats Februar :

  • Zahl des Monats: 13
  • Ritt des Monats: Mit dem Schnellboot durchs Packeis auf der Nordsee. Bei Windstärke 4 an einem Freitag, den 13ten. Weil wir es können.
  • Bedauern des Monats: Das Menü am Hochzeitstag war auch schon mal besser.
  • Adresse des Monats: Am Ende des Flurs, letzte Ausfahrt vor Palliativ.
  • Lied – und Wunsch – des Monats: A life that’s good vom Nashville Cast
  • Gelernt des Monats: Auch Frankfurt hat eine Jahrhunderthalle
Ruhmestafel der Jahrhunderthalle Frankfurt – einer der ersten, die dort aufgetreten sind, war Jim Morrison. Der Nashville Cast hat es ehrfürchtig auf der Bühne gewürdigt.

Kommt alle gut in die Iden des März. Bleibt mir gewogen und ich weiß, Ihr seht es mir nach, wenn derzeit nicht ganz so viel geht.

Von Britta Langhoff

Bloggerin, Autorin, Ehefrau, Mutter, Hundemama und Bootsfrau. 60 Jahre alt und stolz darauf. Ich schreibe für Menschen, die mutig und entspannt älter werden. Es ist nie zu spät, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Jetzt haben wir die Freiheit für neue Abenteuer und ganz viel Lebensfreude. Wenn nicht jetzt - dann vielleicht nie

Ein Kommentar

  1. Ach du liebe Zeit – irgendwie ahnte ich, dass etwas Mieses dich am Schreiben hindert.
    Alle guten Wünsche gehen in deine Richtung – vor allem rasche Genesung!
    LG
    Marie

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